Dr. Egbert Möcklinghoff wird 90
Großer ehrenamtlicher Einsatz für das DRK

Münster -

Jahrzehnte war Dr. Egbert Möcklinghoff für das DRK ehrenamtlich im Einsatz. Heute feiert der langjährige Präsident des Landesverbandes seinen 90. Geburtstag.

Donnerstag, 17.07.2014, 05:07 Uhr

Am heutigen Donnerstag begeht Dr. Egbert Möcklinghoff , der ehemalige langjährige Präsident des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe, seinen 90. Geburtstag. Als Möcklinghoff bei der DRK-Landesversammlung 1995 in Bottrop kein weiteres Mal für das Amt des Präsidenten kandidierte, war er 35 Jahre ehrenamtlich an führenden Stellen des Roten Kreuzes tätig gewesen, 18 Jahre davon als DRK-Landesverbandspräsident, heißt es in einer Pressemitteilung des Deutschen Roten Kreuzes.

Von 1960 bis 1973, während seiner Zeit als Oberkreisdirektor des ehemaligen Kreises Lüdinghausen, war Möcklinghoff Vorsitzender des dortigen DRK-Kreisverbandes. Von 1973 bis 1978 gehörte er dem DRK-Präsidium an. Am 14. Januar 1978 wurde er als damaliger Regierungspräsident von Münster von der Landesversammlung zum Präsidenten des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe gewählt. Auf seinem beruflichen Werdegang wurde Möcklinghoff 1978 als niedersächsischer Innenminister in die von Ministerpräsident Ernst Albrecht geführte Landesregierung berufen. Dieses Amt führte er bis zum 9. Juli 1986 aus.

1993 wählten die Präsidenten der anderen 18 DRK-Landesverbände Möcklinghoff zum Vorsitzenden des DRK-Präsidialrates. Zu seinen weiteren Aufgaben zählte auch der Vorsitz bei der DRK-Schwesternschaft Westfalen sowie der Vorsitz des Aufsichtsrates der DRK-Blutspendedienste in NRW und der Vorsitz des Ausschusses Blutspendewesen – ehrenamtlich wie bei allen seinen Positionen im DRK .

Gerade das Prinzip der Ehrenamtlichkeit hat sich ­Möcklinghoff in den Jahrzehnten seiner Rotkreuztätigkeit auf die Fahnen geschrieben. Er vertrat die Auffassung, „dass unser Verband seine Daseinsberechtigung nur hat, wenn das freiwillige, unentgeltliche Dienen im Mittelpunkt steht“.

Dr. Egbert Möcklinghoff hat sein Engagement für das DRK nie allein auf Westfalen-Lippe beschränkt gesehen. Viele Auslandseinsätze des Landesverbandes in Kriegs- und Katastrophengebieten der Welt hat er gefördert, unter anderem in Italien, Äthiopien und Burkina Faso. Er wurde ausgezeichnet mit dem DRK-Ehrenzeichen, dem Großen Verdienstkreuz des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland und dem Ritterorden vom Heiligen Grab zu Jerusalem.

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