St. Martini wird für „Effata“ umgebaut
Die Kirche der Jugend

Münster -

Hausherr von St. Martini ist nicht mehr die Lamberti-Kirchengemeinde, sondern die Jugendkirche „Effata“. Damit sie ihre Arbeit weiter intensivieren kann, wird das Gotteshaus zurzeit jugendgerecht umgebaut. Die Arbeiten dauern bis Ende November und kosten eine halbe Million Euro.

Mittwoch, 23.07.2014, 07:07 Uhr

Bis Ende November bleibt die Martinikirche an der Neubrückenstraße geschlossen. Grund sind  Arbeiten an der technischen Ausstattung des Gotteshauses, dessen Hauptnutzer seit Kurzem auch offiziell die Jugendkirche Effata ist. St. Lamberti darf aber die Kirche weiter mitnutzen – als Gast..
Bis Ende November bleibt die Martinikirche an der Neubrückenstraße geschlossen. Grund sind  Arbeiten an der technischen Ausstattung des Gotteshauses, dessen Hauptnutzer seit Kurzem auch offiziell die Jugendkirche Effata ist. St. Lamberti darf aber die Kirche weiter mitnutzen – als Gast.. Foto: Matthias Ahlke

Zwölf Jahre nach ihrer Gründung ist die Jugendkirche Effata “ nicht länger Gast in der Martinikirche an der Neubrückenstraße – sondern Hausherr. Denn seit Kurzem ist nicht mehr die Kirchengemeinde St. Lamberti der Hauptnutzer, sondern das Bistum. Es kommt künftig für die Unterhaltung des Gotteshauses aus – obwohl die Lamberti-Gemeinde offiziell Eigentümer bleibt.

Neuer Rektor von St. Martini ist der Effata-Pfarrer und Diözesanjugendseelsorger Thorsten Schmölzing . Um das Gotteshaus den neuen Anforderungen anzupassen, wird es derzeit umfassend umgebaut. Die Kirche bleibt daher bis Ende November geschlossen.

Jugendkirche „Effata“ soll ins Bistum strahlen

1/7
  • Hausherr von St. Martini ist nicht mehr die Lamberti-Kirchengemeinde, sondern die Jugendkirche „Effata“. Damit sie ihre Arbeit weiter intensivieren kann, wird das Gotteshaus zurzeit jugendgerecht umgebaut. Die Arbeiten dauern bis Ende November und kosten eine halbe Million Euro. Foto: Matthias Ahlke
  • Hausherr von St. Martini ist nicht mehr die Lamberti-Kirchengemeinde, sondern die Jugendkirche „Effata“. Damit sie ihre Arbeit weiter intensivieren kann, wird das Gotteshaus zurzeit jugendgerecht umgebaut. Die Arbeiten dauern bis Ende November und kosten eine halbe Million Euro. Foto: Matthias Ahlke
  • Hausherr von St. Martini ist nicht mehr die Lamberti-Kirchengemeinde, sondern die Jugendkirche „Effata“. Damit sie ihre Arbeit weiter intensivieren kann, wird das Gotteshaus zurzeit jugendgerecht umgebaut. Die Arbeiten dauern bis Ende November und kosten eine halbe Million Euro. Foto: Matthias Ahlke
  • Hausherr von St. Martini ist nicht mehr die Lamberti-Kirchengemeinde, sondern die Jugendkirche „Effata“. Damit sie ihre Arbeit weiter intensivieren kann, wird das Gotteshaus zurzeit jugendgerecht umgebaut. Die Arbeiten dauern bis Ende November und kosten eine halbe Million Euro. Foto: Matthias Ahlke
  • Hausherr von St. Martini ist nicht mehr die Lamberti-Kirchengemeinde, sondern die Jugendkirche „Effata“. Damit sie ihre Arbeit weiter intensivieren kann, wird das Gotteshaus zurzeit jugendgerecht umgebaut. Die Arbeiten dauern bis Ende November und kosten eine halbe Million Euro. Foto: Matthias Ahlke
  • Hausherr von St. Martini ist nicht mehr die Lamberti-Kirchengemeinde, sondern die Jugendkirche „Effata“. Damit sie ihre Arbeit weiter intensivieren kann, wird das Gotteshaus zurzeit jugendgerecht umgebaut. Die Arbeiten dauern bis Ende November und kosten eine halbe Million Euro. Foto: Matthias Ahlke
  • Hausherr von St. Martini ist nicht mehr die Lamberti-Kirchengemeinde, sondern die Jugendkirche „Effata“. Damit sie ihre Arbeit weiter intensivieren kann, wird das Gotteshaus zurzeit jugendgerecht umgebaut. Die Arbeiten dauern bis Ende November und kosten eine halbe Million Euro. Foto: Matthias Ahlke

Hintergrund der Kirchen-Übertragung ist die Entscheidung des Bistums, Effata zwölf Jahre nach seiner Gründung zu einem festen Bestandteil der seelsorgerlichen Arbeit im Bistum Münster zu machen. Das Projekt soll jetzt kontinuierlich weiterentwickelt werden und so Impulse ins gesamte Bistum senden, berichtet dessen Sprecher.

„Der Bischof hatte sich schon seit Längerem dafür stark gemacht, dass Effata zu einer ständigen Einrichtung im Bistum wird“, berichtet Schmölzing. Nach seiner Einschätzung hat sich die Jugendkirche in den letzten zwölf Jahren mit ihrer Arbeit bewährt, zahlreiche junge Christen zwischen 14 und 30 Jahren seien mit einem zeitgemäßen Angebot – von Ausstellungen und religiöser Jugendbildung bis hin zu Eventgottesdiensten – erreicht worden.

Die Übertragung von Martini gebe Effata „mehr Sicherheit und mehr Freiheit“. Die Jugendkirche müsse nicht mehr länger fragen, ob der Kirchenraum gerade frei sei, dürfe nun auch den Innenraum nach ihren Vorstellungen gestalten, ohne eine Genehmigung einholen zu müssen.

Podeste, Leinwände, Scheinwerfer, Musikanlagen und Stühle müssen künftig nicht mehr für Veranstaltungen auf- und anschließend abgebaut werden, sie können dauerhaft in der Kirche verbleiben. Dafür werden bis Ende November unter anderem Lagerräume eingebaut, in denen die Technik sicher verstaut werden kann. Effata soll nämlich künftig nicht nur bei Veranstaltungen, sondern tagsüber generell offen sein. Zudem sollen die Elektroinstallationen dem Bedarf der Jugendkirche angepasst werden. Die 500 000 Euro teuren Arbeiten sollen nach den derzeitigen Plänen bis zum 28. November abgeschlossen sein.

Auch wenn es in Effata Veranstaltungen wie „Event-Gottesdienste“ gibt: „Wir drehen nichts an den Inhalten““, betont der Diözesanjugendseelsorger. Auch die kirchlichen Traditionen würden weiter gelebt – allerdings zeitgemäß und mit Blick auf die Wirklichkeit junger Menschen. Ziel sei es, diese mit Gott in Berührung zu bringen und zu zeigen, dass ihnen die Kirche nach wie vor etwas zu sagen habe.

Anzeige
http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/2631119?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F92%2F2572714%2F4847852%2F
Rund 75 Autos brennen im Parkhaus
Großbrand am FMO: Rund 75 Autos brennen im Parkhaus
Nachrichten-Ticker