Smartphone birgt Gefahren für Kinder
Gefangen im Netz

Münster -

Schon längst ist uns das Smartphone ein vertrauter und geschätzter Alltagsbegleiter geworden:  Ob Termine, Datentransfer, die schnelle Recherche im Netz oder die immer griffbereite Option der Kommunikation haben das kleine Gerät im Taschenformat nahezu unverzichtbar gemacht.  

Samstag, 23.08.2014, 11:08 Uhr

Doch neben dem vielfältigem Nutzen birgt dieses moderne Medium bekanntlich auch Gefahren: Angefangen von der Überwachung, dem Thema Cybermobbing, dem Dauersurfen bis hin zur Sucht und sogar straffälligem Verhalten verfügt das Smartphone über viele ernstzunehmende  „krank-machende“ Potenziale. Und das gilt vor allem für immer mehr Jugendliche und junge Heranwachsende, denn gerade sie gehören immer häufiger zu den Dauernutzern der Smartphones, Apps und Co.

 Die Alexianer Don-Bosco- Klinik, die sich seit einigen Jahren als Fachklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie der Diagnostik und Behandlung psychischer und psychosomatischer Erkrankungen bei Kindern, Jugendlichen und jungen Heranwachsenden widmet, möchte die Bedeutung des Smartphones für die psychische Entwicklung der jungen Generation nun vom 12. bis 13. September in den Mittelpunkt ihres ersten fachübergreifenden Symposiums in Amelsbüren stellen.

„Das Thema Smartphone hat längst eine sehr große Bedeutung für die Identitätsbildung junger Menschen und stellt zugleich auch Eltern und Umfeld vor neue Herausforderungen“, skizziert Chefarzt Dr. Christopher Kirchhoff eines der Motive für diese Themenwahl. So sei ein Ziel dieser zweitägigen Veranstaltung, die Lust, den richtigen Umgang, die Chancen, aber auch die Gefahren und Möglichkeiten an therapeutischen Angeboten bei krankhaften Entgleisungen einmal ganz genau unter die Lupe zu nehmen.

Für die drei Fachvorträge und 13 Workshops konnten die Alexianer dabei ausgewiesene Experten gewinnen:  Prof. Dr. Georg Romer , Direktor der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie am Universitätsklinikum Münster , wird zum Beispiel zum Thema „Prävention von Entwicklungsgefährdungen durch elektronischen Medienkonsum“ referieren.

Die Perspektive der jungen User wird nach Angaben der Alexianer der erst 19-jährige Ausnahme-Redner Philipp Riederle in seinem Vortrag „24 h online – das Kommunikationsverhalten der Generation Y“ aufzeigen.

Zum Thema

Von der Ärztekammer ist die Veranstaltung, zu der alle Interessierten eingeladen sind, mit 13 Fortbildungspunkten zertifiziert. Das komplette Programm und Anmeldung unter www.donboscoklinik.de oder Telefon 02501 / 966 20 630.

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