Achtes Entenrennen auf der Aa
Kinder, Enten, Klinikclowns

Münster -

4500 quietschgelbe Gummienten gingen am Wochenende auf der Aa an den Start, und das für einen guten Zweck. Die Klinik-Clowns am Uniklinikum profitieren, wenn sich die gelben Enten auf dem Flüsschen spannende Rennen liefern.

Sonntag, 31.08.2014, 17:08 Uhr

Enten zählen ist Chefsache beim Round Table Münster: Christian Leupold (r.) notiert die schnellsten Startnummern im Ziel.
Enten zählen ist Chefsache beim Round Table Münster: Christian Leupold (r.) notiert die schnellsten Startnummern im Ziel. Foto: reg

Es ist eine kurze Distanz, die die gelben Gummi­enten beim alle zwei Jahre stattfindenden Rennen auf der Aa zwischen Stadtgraben und Juridicum zurücklegen, das der Round Table Münster organisiert. Aber für die Arbeit der sechs Klinikclowns am Uniklinikum Münster ist der Erlös aus der Charity-Veranstaltung eine große finanzielle Hilfe.

Und die Nachfrage nach den gelben Rennenten steigt und steigt. 4500 Stück wurden in diesem Jahr ins Feld geschickt. Bei einem Startgeld von vier Euro pro Ente und Spenden ergab dies in der Gesamtsumme über 30 000 Euro für die Klinikclowns. Eine Summe, die noch um die Einnahmen aus dem Fest rund um den Zieleinlauf ergänzt wurde. Dieses Geld wird dem Brückenteam des UKM zufließen, das sich im Rahmen der Palliativmedizin um die ambulante Versorgung unheilbar kranker Kinder in ihren Familien kümmert.

8. Entenrennen des Round Table Münster

1/8
  • „Massenstart“ zum achten Entenrennen an der Westerholtschen Wiese.

    Foto: reg
  • „Massenstart“ zum achten Entenrennen an der Westerholtschen Wiese.

    Foto: reg
  • Der Round Table Münster organisierte gemeinsam mit zahlreichen Helfern das 8. Entenrennen auf der Aa zugunsten der Klinikclowns am UKM.

    Foto: reg
  • Vor der Showbühne an der Aa gab es viel Applaus für die Arbeit der Klinikclowns.

    Foto: reg
  • Trotz Regen ein schönes Familienfest: das 8. Entenrennen auf der Aa in Münsters Innenstadt zugunsten der Klinikclowns am UKM

    Foto: reg
  • Auch Team Gummihose”wurde am Samstag beim Entenrennen in der Aa nass von oben.

    Foto: reg
  • So sehen Siegerenten aus: schmuddelig aber als erste im Ziel am Juridicum beim 8. Entenrennen des Round Table Münster.

    Foto: reg
  • Enten zählen ist Chefsache beim Round Table Münster: Christian Leupold (r.) notiert die schnellsten Startnummern im Ziel.

    Foto: reg

Trotz Regens herrschte am Samstagnachmittag fröhliche Familienfeststimmung an der Aa-Böschung auf Höhe der Petrikirche, dem Ziel der mittlerweile achten Auflage des Charity-Rennens auf der Aa. „Auf dem Markt ging eben noch die letzte für vier Euro weg“, erzählte Christian Leupold vom Round Table zufrieden. Kurz darauf konnte sie pünktlich mit ihren 4500 „Artgenossen“ direkt aus der Baggerschaufel starten.

Die gelben Gummi-, genauer gesagt Schaumstoffenten mit Metallkern, gehen traditionell an der Westerholtschen Wiese an den Start. Viele kleine Entenbesitzer harrten geduldig mit ihren Eltern im Regen an der Aa-Brücke aus, bis es endlich losging. Dann setzte sich der Tross in Richtung Ziel in Bewegung. Klinikclown Pipo (Gerry Sheridan) feuerte an und scheuchte ein paar echte Enten auf, die sich ins Feld der Gelben verirrt hatten.

Und damit auch jede Ente ins Ziel fand, liefen Mitglieder des Round Table in Gummihosen und mit Keschern bewaffnet hinter dem Starterfeld her, um die Letzten einzusammeln.

Beim anschließenden Zielfest gab es Livemusik, Clownerie, eine Hüpfburg, Kaffee und Kuchen, Würstchen und Getränke sowie die Preise vieler lokaler Sponsoren für die 100 glücklichen Gewinner. Auf der Bühne bedankten sich die Vertreter des Palliativteams des UKM und der Klinikclowns bei allen Beteiligten.

Anzeige
http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/2708451?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F92%2F2572714%2F4847851%2F
Nachrichten-Ticker