Münster als lebenswerteste Stadt der Welt ausgezeichnet
Seit zehn Jahren lebenswert

Münster -

Vor zehn Jahren wurde Münster als lebenswerteste Stadt der Welt ausgezeichnet. Damals nahmen Oberbürgermeister Dr. Berthold Tillmann, Ute Kutschera und Heiner Bruns den Preis in Kanada entgegen. Bis heute wirkt der Oscar in Münster nach. Die Zahl der ausländischen Touristen hat seit 2004 erheblich zugenommen.

Samstag, 18.10.2014, 08:10 Uhr

Spätestens seit dem Jahr 2004 genießt die Stadt Münster weltweite Aufmerksamkeit. Heute auf den Tag genau vor zehn Jahren nahmen der damalige Oberbürgermeister Dr. Berthold Tillmann , Heiner Bruns , Leiter des Grünflächen- und Umweltamtes, sowie Ute Kutschera vom Presseamt den „LivCom-Award“ in Niagara in Kanada entgegen. Seitdem war Münster in aller Munde. Der Preis löste ein riesiges Echo aus.

Rund 450 Städte hatten sich damals um den Award beworben, der seit 1997 in fünf Einwohnerklassen vergeben wurde. Nominiert fürs Finale waren rund 50 Städte aus 20 Ländern.

Heiner Bruns war damals skeptisch, als Dr. Berthold Tillmann ihn anrief und ihm von dem Wettbewerb berichtete. Bis dahin hatte sich Münster in erster Linie auf nationaler Ebene beworben. „Eine gute Idee, aber wir haben andere Sorgen“, sagte darum Heiner Bruns damals.

Aber Tillmann ließ sich nicht locker: „Das machen wir.“ Warum kennen die Menschen nur Freiburg, aber nicht Münster, fragte sich der damalige Oberbürgermeister. Er präsentierte die Stadt in Kanada und hielt einen knapp halbstündigen Vortrag zum Thema „Mit Geschichte in die Zukunft“.

Rückblickend sagt Heiner Bruns heute: „Der Preis hat unseren Arbeitstag nachhaltig auf den Kopf gestellt.“ Der Amtsleiter bekommt immer noch viele Anfragen und Besuche vor allem aus dem asiatischen Raum. Der Titel machte der Stadt aber auch Mut, mit dem Gewinn im Rücken sich für den Wettbewerb „ Entente Florale “ zu bewerben, der 2007 mir einer Goldmedaille für Münster endete.

Bernadette Spinnen, Leiterin von Münster-Marketing, bezeichnet den Award, der Münster als lebenswerteste Stadt auszeichnet, als Glücksfall. Der Preis sei im Herzen der Bürger verankert und habe alle Bürger zu Botschaftern dieser Stadt gemacht.

„Seitdem kommen auch mehr Besucher“, sagt Spinnen. Alle Welt wüsste nun, wo Münster liegt.  

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