Zwischen Münster und Amelsbüren
Wildunfall: IC steckt fast drei Stunden fest

Münster -

Eine IC-Lokomotive wurde am Sonntagmorgen zwischen Amelsbüren und Münster bei einem Wildunfall beschädigt. Der Zug steckte danach fast drei Stunden fest.

Montag, 03.11.2014, 11:11 Uhr

Zwischen Münster und Amelsbüren : Wildunfall: IC steckt fast drei Stunden fest
Symbolbild Foto: colourbox

Ein Wildunfall hat am Sonntagmorgen die Tagesplanung für 170 Bahn-Reisende auf dem Weg von Köln nach Kiel gehörig durcheinander gebracht.

Zwischen Amelsbüren und Münster kollidierte der Zug mit einem Wildtier. Der IC 2224 musste auf freier Strecke stoppen, da bei dem Unfall die Lokomotive beschädigt worden war.

Für die Reisenden begann daraufhin eine echte Geduldsprobe. Fast zweieinhalb Stunden dauerte es nach Angaben der Deutschen Bahn , bis eine Hilfslokomotive aus Dortmund den defekten Zug erreicht hatte. Sie schleppte ihn in den münsterischen Hauptbahnhof, wo der Intercity um 10.28 Uhr mit rund 150 Minuten Verspätung eintraf.

Die Reisenden setzten ihre Fahrt in Richtung Norden mit dem IC 2220, der zwischen Koblenz und Lübeck verkehrt, fort. In Folge des Unfalls waren acht weitere Züge verspätet, vier Züge mussten über Hamm umgeleitet werden, mehrere Eurobahn-Züge fielen komplett aus.

Wo genau die Lok beschädigt wurde, konnte die Bahn am Sonntag noch nicht sagen. Zudem sei unbekannt, um was für ein Tier es sich handelte. Menschen kamen laut Bahn nicht zu schaden.

Korrektur-Hinweis: In einer ersten Version des Artikels hieß es noch, dass es sich bei dem Zug um einen ICE gehandelt habe. Das war falsch. Richtig ist, dass ein IC liegen geblieben ist.

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