Kommentar zum Flüchtlingsstrom
Toleranz mit Grenzen

Anwohner wehren sich mancherorts in Münster dagegen, dass Flüchtlinge in ihrer Nachbarschaft einziehen. Dort stößt die Toleranz den Hilfesuchenden gegenüber an Grenzen – leider.

Mittwoch, 05.11.2014, 19:11 Uhr

Bisher lief es sehr friedlich zwischen einheimischen Münsteranern und Flüchtlingen. Doch nun, da immer mehr Menschen aus Bürgerkriegs- und anderen Notstandsgebieten der Welt hier Schutz suchen und untergebracht werden müssen, zeigen sich Grenzen der Toleranz . Das ist schade.

Es gibt sicher einiges zu verbessern an der Unterbringung der Menschen. Und es wird auch mitunter lauter und schmutziger, wie immer, wenn viele Menschen auf engem Raum zusammenleben. Die Flüchtlinge erinnern uns Einheimische vor allem daran, dass ein Leben in Frieden, Demokratie und weitgehendem Wohlstand auf der Welt nicht selbstverständlich ist. Das lebenswerte Münster ist keine Insel der Seligen. Die vielen Münsteraner, die helfen, dass Flüchtlinge hier eine menschenwürdige Bleibe finden, haben das begriffen. Zum Glück.    Karin Völker

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