Neubau am Klarastift
Leben im Alter

Münster -

Die Magdalenenstiftung als Bauherr machte am Freitag mit dem ersten Spatenstich den Weg frei für ein Bauvorhaben mitten im Quartier, das eine Tagespflegeeinrichtung vorsieht sowie zehn frei finanzierte Mietwohnungen für Senioren ab 60 Jahren.

Freitag, 14.11.2014, 23:11 Uhr

An die Spaten, fertig, los:  Am Klarastift wurde der Baustart einer Tagespflegeeinrichtung und von zehn Wohnungen mit dem ersten Spatenstich eingeläutet.
An die Spaten, fertig, los:  Am Klarastift wurde der Baustart einer Tagespflegeeinrichtung und von zehn Wohnungen mit dem ersten Spatenstich eingeläutet. Foto: mm

Der Bagger ist schon da für ein gemeinsames Vorhaben der kommunalen Stiftung Magdalenhospital als Bauherr und der Wohn- und Stadtbau. Am Freitagnachmittag wurde nach dem Spatenstich erst einmal angestoßen – auf den symbolischen Start einer neuen Tagespflegeeinrichtung mit zwölf Plätzen und zehn Mietwohnungen für Senioren.

Es wird nun gebuddelt auf dem Gelände des Lebenszentrums Klarastift mit Dr. Michael Lucas als Geschäftsführer. Er freute sich ob der Gästeschar, die nach dem Spatenstich freudig applaudierte für das Vorhaben, das einen dreigeschossigen Neubau mit Flachdach nach einem Entwurf des Architekturbüros Weiss und Wessel aus Lünen vorsieht.

Alter, Leben, Wohnen, Gesundheit liegen der Stiftung Magdalenenhospital am Herzen, die mit ihren 1000 Jahren eine der ältesten Stiftungen in Deutschland sei und über ein Eigenkapital von 20 Millionen Euro verfüge, wie Stadtrat Thomas Paal in seiner Ansprache ausführte. Ein wunderbares Quartier – das noch vielfältiger und interessanter werde. Er zählte die Angebotspalette vom Klarastift auf, darunter auch die Außenstellen, ambulanten Dienste und das „Menü mobil“. Diese Palette werde nun um zwölf Tagespflegeplätze erweitert. Dies bringe pflegenden Angehörigen Entlastung und eine weitere Öffnung ins Quartier, lobte Paal. „Die 2,9 Millionen Euro sind gut investiert. Und ich bin mir ganz sicher, dass die Ein- und Zweipersonenwohnungen mit einer Größe von 55 bis 77 Quadratmetern voll werden“, sagte der Stadtrat.

Bezirksbürgermeister Peter Fischer-Baumeister ist überzeugt, „dass in einem Jahr Einweihung gefeiert werden kann. Dies ist ein wichtiger Meilenstein für die Zukunft“. Auch Sandra Wehrmann, Geschäftsführerin der Wohn- und Stadtbau, griff zum Spaten für das Projekt, für das das städtische Wohnungsunternehmen die technische und wirtschaftliche Betreuung übernimmt.

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