Erinnerung an den 28. Juli 2014 - der Tag, an dem der Regen kam.
Spannendes Buch über Münsters großes Unwetter

Münster -

Viele Bilder, spannende Geschichten, viele Hintergründe zur Flut, die in Münster und Greven so bald nicht vergessen sein wird. „Das Unwetter“, ein neues Buch von Beate Schraeder und Günter Benning wurde im Verlage Aschendorff vorgestellt.

Freitag, 21.11.2014, 08:11 Uhr

Ein Buch für Münster: Günter Benning, Beate Schräder, Dr. Norbert Tiemann und Dr. Dirk Paßmann (v.l.) mit dem Buch „Das Unwetter“, das am Mittwoch vorgestellt wurde.
Ein Buch für Münster: Günter Benning, Beate Schräder, Dr. Norbert Tiemann und Dr. Dirk Paßmann (v.l.) mit dem Buch „Das Unwetter“, das am Mittwoch vorgestellt wurde. Foto: Uwe Renners

Ein paar Stunden am 28. Juli dieses Jahres, die Münster in den Ausnahmezustand versetzen. Das Unwetter , mit dem niemand gerechnet hat und das „einigen die Existenz wegspült“, wie WN-Chefredakteur Dr. Norbert Tiemann bei der Vorstellung des Buches „Das Unwetter“ am Mittwochabend feststellte. Ein Tag, an dem Tragisches passiert, an dem einige aber auch unheimliches Glück haben. Ein Tag, der einen Platz in den Geschichtsbücher der Region bekommen wird.

Bilder zur Vorstellung des Unwetter-Buches

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So lange wollte der Aschendorff-Verlag nicht warten. Der stellvertretende Redaktionsleiter Münster-Stadt, Günter Benning und die Assistentin der Chefredaktion, Beate Schräder , haben in „Rekordgeschwindigkeit“, wie der Leiter des Buchverlags, Dr. Dirk Paßmann, bescheinigte, eine Dokumentation zusammengestellt, in der die Geschehnisse dieser Stunden und die Welle der Hilfsbereitschaft danach eindrucksvoll nachzulesen sind. Zahlreiche Bilder zeigen die unglaubliche Gewalt, mit der das Wasser in die Stadt einzog. Sie zeigen zum Beispiel eine Familie aus Erwitte , die in ihrem Auto sitzt, als ein Baum darauf kracht. Und die nur mit ein paar Blessuren in eine nahe Sporthalle flüchten kann. Sie zeigen auch die unheimliche Zerstörung, die der Regen in wenigen Stunden anrichten konnte.

Aus über 200 WN-Artikeln, in denen über das Unwetter berichtet wurde, haben Benning und Schräder die eindrucksvollsten ausgewählt, zusammengefasst und neu geschrieben. Zum Beispiel von den 15 Neugeborenen, die in dieser Nacht und am folgenden Tag im Franziskushospital auf die Welt kamen, von der ungeheuren Hilfsbereitschaft der Münsteraner und von der Solidarität unter Nachbarn, von denen sich einige vorher nicht einmal beim Namen kannten.

Dies alles präsentierten die Herausgeber mit vielen Bilder und Textausschnitten. Wie bewegend das Buch geworden ist, zeigte sich bei den Gästen. Einigen standen beim Zuhören Tränen im Gesicht.

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