Katholikentag
Lewe erhöht in der Finanzierungsfrage den Druck auf das Bistum

Münster -

Oberbürgermeister Lewe freut sich über die Entscheidung des Zentralkomitees der deutschen Katholiken, den Katholikentag 2018 in Münster stattfinden zu lassen. Zugleich erhöht er den Druck auf das Bistum, sich an der Finanzierung zu beteiligen.

Montag, 24.11.2014, 12:11 Uhr

Domjubiläum
Zuletzt kamen beim Domjubiläum im September Tausende Besucher zu einer Kirchenveranstaltung nach Münster. Foto: Jürgen Peperhowe

Oberbürgermeister Markus Lewe freut sich über die Entscheidung des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK), den 101. Deutschen Katholikentag 2018 in Münster stattfinden zu lassen . Zugleich erhöht er den Druck auf das Bistum, sich an der Finanzierung der Großveranstaltung katholischer Laien zu beteiligen: „Ich erwarte, dass von der Amtskirche ein deutlicher Zuschuss kommen wird“, so Lewe. Ebenso seien Land und Bund in dieser Frage gefordert.

Auch die Stadt Münster sieht Lewe bei der Unterstützung des Katholikentags in der Pflicht – allerdings wohl unterhalb der umstrittenen Summe von 1,5 Millionen Euro, wie er durchblicken lässt. Darüber müsse man noch einmal beraten, „wenn wir alle Zahlen kennen“, so der Oberbürgermeister unter Verweis auf die übrigen Geldgeber. Lewe hatte in der vergangenen Woche in einem Brief empfohlen, die Debatte über eine städtische Finanzspritze auf das kommende Jahr zu verschieben. Dann habe man mutmaßlich mehr Klarheit.

Kommentar

Unser Redakteur Johannes Loy meint in seinem Kommentar, dass Münster vom Katholikentag nur profitieren könne und wirft die Frage auf, wie sich die Stadt präsentieren möchte:  Gastfreundlich oder geizig?

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In Ratskreisen war in den vergangenen Monaten heftig über die finanzielle Beteiligung der Stadt an dem Großereignis diskutiert worden. Im Sommer hatte sich das ZdK mit der Bitte um einen Zuschuss in Höhe von 1,5 Millionen Euro für die Durchführung des Katholikentags an die Stadt gewandt – damit soll aber beispielsweise auch die Bereitstellung von Übernachtungsunterkünften in Schulen abgegolten werden.

Oberbürgermeister Markus Lewe (r.) beim Domjubiläum

Oberbürgermeister Markus Lewe (r.) beim Domjubiläum Foto: Jürgen Peperhowe

In den Augen des Oberbürgermeisters stellt die Durchführung des Katholikentags eine große Chance für Münster dar: „Das nutzt der ganzen Stadt“, ist sich Lewe sicher. Die Tatsache, dass sich das ZdK nach 1852, 1885 und 1930 wieder für Münster entschieden hat, sieht er als große Wertschätzung.

Es biete sich ein vielfältiges und breites Forum an unterschiedlichen Veranstaltungen – „für jeden ist etwas dabei“. „Außerdem kommen prominente Gäste, die mit den Bürger in Dialog treten“, meint Münsters Stadtoberhaupt.

Thematisch passe die Veranstaltung 2018 hervorragend nach Münster: 400 Jahre nach dem Ausbruch des Dreißigjährigen Kriegs, dessen Ende mit dem Friedensschluss untrennbar mit der Stadt Münster verbunden ist.

Auch ganz praktische Gründe sprechen nach Einschätzung Lewes für die Westfalenmetropole: Schließlich sei Münster eine Kongressstadt. „Und das können wir dann gut zeigen.“ Zuletzt kamen beim Domjubiläum Tausende Gäste nach Münster.

 

Impressionen vom Domjubiläum

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