WDR dreht in Handorf für festliche Sendung
„Wunderschöne Weihnacht“ im Münsterland

Münster -

Großer Bahnhof für Maria und Josef in Handorf: 105 selbst gebaute Krippen setzte ein WDR-Team rund um Tamina Kallert bei einem Dreh für das Sonntagabendprogramm „Wunderschön! Weihnachten im Münsterland“ am Sonntagvormittag in Handorf ins Bild. Drei Stunden filmte das Team zwischen Stroh und Tannenzweigen und erfuhr alles über den weihnachtlichen Weg, der die Gemeindeteile Handorf und Dyckburg (Sudmühle, Mariendorf) verbindet und ein Besuchermagnet im östlichen Münsterland geworden ist.

Sonntag, 07.12.2014, 16:12 Uhr

Auf dem Handorfer Krippenweg an der St.-Petronilla-Kirche:  Anton Althoff und Tamina Kallert.
Auf dem Handorfer Krippenweg an der St.-Petronilla-Kirche:  Anton Althoff und Tamina Kallert. Foto: reg

2008 bauten Peter Freytag , Anton Althoff, Alfons Laukötter und Heiner Schulze-Rötering erstmals 20 Krippen rings um die St.-Petronilla-Kirche. Pfarrer Jürgen Streuer und die Handorfer waren begeistert. Seither ist die Stückzahl der Exponate stetig mit der Freude der mittlerweile auch vielen auswärtigen Besucher gewachsen. Inzwischen gibt es vor Ort einen Waffel- und Glühweinstand.

Den Kontakt zum Fernsehen hatte Sohn Berthold Althoff hergestellt. „Vor etwa sechs Wochen habe ich eine Folge ,Wunderschön!‘ gesehen und dachte mir, der Krippenweg in Handorf gehört doch in die Sendung über Weihnachten im Münsterland “, erinnert sich Althoff. Schon ein paar Tage später sei die Bestätigung gekommen. „Das ging ganz schnell, obwohl man ja noch nichts von den Krippen sah!“

Anton Althoff von den Handorfer Krippenbauern führte Moderatorin Kallert erst über den Krippenweg an der Petronilla-Kirche, bevor es zum westlichen Teil des Krippenwegs von der Dyckburgkirche in den Boniburger Wald ging. Kallert war beeindruckt von der Vielfalt der Ideen – von der rostigen Metallarbeit über die Flaschenpost bis zu den vielen handgeschnitzten Krippenfiguren, die vor allem von Peter Freytag, Rosengärtner im Ruhestand, und Althoff stammen. Von den Besuchern waren alle begeistert: „Die sind sehr freundlich. Ein schönes Ereignis für unsere Krippenbauer“, findet Angela Althoff. „Nur schade, dass sie nicht abends hier sind, wenn unsere Krippen so schön beleuchtet werden“, bedauert Freytag.

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