Jugendkirche „Effata“ kehrt zurück in die Martinikirche
Modern und in neuem Glanz

Münster -

Nach rund einem halben Jahr Umbauzeit ist die Martinikirche an der Neubrückenstraße wieder geöffnet. Und damit die Effata-Jugendkirche, die sie nutzt. Am zwölften Jahrestag der Gründung einer Jugendkirche in Münster feierten junge und nicht mehr ganz junge Christen am Sonntagabend einen Gottesdienst.

Montag, 08.12.2014, 00:12 Uhr

Gerahmte Jesus-Bilder schenkte Pfarrer Thorsten Schmölzing als Dank (v.l.) Elektroingenieur Jens Aupers, den Architekten Wolfgang Ubbenhorst und Andreas Fränzer und Rudolf Söbbeke, Baubegleiter für den Kirchenvorstand von St. Lamberti.
Gerahmte Jesus-Bilder schenkte Pfarrer Thorsten Schmölzing als Dank (v.l.) Elektroingenieur Jens Aupers, den Architekten Wolfgang Ubbenhorst und Andreas Fränzer und Rudolf Söbbeke, Baubegleiter für den Kirchenvorstand von St. Lamberti. Foto: klm

Die Kirche ist im Besitz der Pfarrgemeinde St. Lamberti . Über das Bistum nutzt sie „Effata“ schon seit Jahren. Für Umbau und Modernisierung der Ausstattung setzte das Bistum eine halbe Million Euro ein. So soll die Kirche langfristig erhalten bleiben und die Jugendarbeit fortgeführt werden können. Vor allem bei der Licht-, Ton- und Videotechnik wurden große Schritte gemacht: Es gibt starke LED-Scheinwerfer, die in verschiedenen Farben jede Wand und jeden Winkel ausleuchten können – zum Beispiel in Orange oder in Nachtblau. Eine moderne Verstärkeranlage brachte die Live-Musik der „Effata“-Band beim Gottesdienst raumfüllend und fein ausdifferenziert in die Halle. Auch ein neuer Videobeamer wurde angeschafft. Und auf einer elektrisch einziehbaren Leinwand leuchteten die Liedtexte in Weiß auf Schwarz. Atmosphäre hat der Innenraum jetzt.

„Gut verlaufen mit guten Ergebnissen“, beurteilte „Effatas“ Jugendpfarrer Thorsten Schmölzing den Umbau. Für die Unterstützung dankte er dem Bischof und der Bistumsleitung. Ebenso Architekten, Handwerkern und allen beteiligten Haupt- und Ehrenamtlichen, von denen viele am Gottesdienst teilnahmen.

Junge Erwachsene hatten zum Beispiel in der Karwoche mit Hilfe eines Handwerkers eine fast lebensgroße Jesus-Figur geschnitzt – sie liegt nun weiß gestrichen zentral hinter den Altar.

Bänke gibt es schon seit zwölf Jahren nicht mehr in der Martinikirche . Zurzeit werden einheitliche Stühle genutzt und zum Beispiel für Konzerte oder Kunstpräsentationen herausgeräumt. Sie finden, wie die gesamten Technik, in zwei abgetrennten, verschließbaren Räumen am Eingang Platz.

Die Kirche ist zukünftig an jedem Tag der Woche für die Öffentlichkeit zugänglich, wie Schmölzing erklärte, von 9.30 bis 18.30 Uhr. Der Gottesdienst findet immer sonntags ab 19 Uhr statt und am Heiligen Abend ab 24 Uhr eine Christmette.

Anzeige
http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/2931783?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F92%2F2572714%2F4847847%2F
Nachrichten-Ticker