Nach Freigabe: Pkw-Fahrer nutzen Hamburger Tunnel
Autos müssen draußen bleiben

Münster -

Politiker als Verkehrsüberwacher – das gibt es auch nicht alle Tage. Am heutigen Freitag allerdings schon: Am Hamburger Tunnel regelten Vertreter von CDU und FDP den Verkehr, genauer: Sie versuchten, Autofahrer davon abzuhalten, durch die Unterführung zu brausen.

Freitag, 19.12.2014, 14:12 Uhr

Immer wieder durchquerten Autofahrer am Freitag verbotenerweise den Hamburger Tunnel – teils sogar in der Fahrtrichtung, die schon früher nicht erlaubt war.
Immer wieder durchquerten Autofahrer am Freitag verbotenerweise den Hamburger Tunnel – teils sogar in der Fahrtrichtung, die schon früher nicht erlaubt war. Foto: mfk

Am Morgen waren am Tunnel an der Hamburger Straße die Absperrungen nach den Sanierungsarbeiten zur Seite geräumt worden. Offenbar fielen vielen Autofahrern die Schilder an beiden Seiten nicht auf, die darauf hinwiesen, dass der Tunnel nur von Fußgängern und Radfahrern genutzt werden darf. Immer wieder bahnten sich motorisierte Fahrzeuge einen Weg hindurch – sogar von beiden Seiten.

Zeitweise waren Polizei und Ordnungsamt vor Ort, neben den Politikern, darunter CDU-Ratsherr Richard-Michael Halberstadt, der die Fahrer immer wieder stoppte. Er begründete seinen langen und ungewöhnlichen Vor-Ort-Einsatz mit der Gefahr, die die Autos für Radfahrer und Fußgänger darstellten.

Gegen 13.30 Uhr schließlich kamen endlich die angeforderten Warnbarken, die zwecks provisorischer Absperrung vor dem Tunneleingang aufgestellt wurden.

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