Ein halbes Jahr nach dem Unwetter
Betriebe kämpfen noch immer mit den Folgen des Hochwassers

Münster -

Das Gut Kinderhaus, die Gastronomie A2 und die Segelschule Overschmidt am Aasee haben auch knapp sechs Monate nach dem Unwetter in Münster mit den Folgen zu tun. Alle drei Betriebe sind zuversichtlich, dass sie bis zur Sommersaison wieder fit sind.

Dienstag, 13.01.2015, 22:00 Uhr aktualisiert: 14.01.2015, 08:14 Uhr
Unwetterschäden werden immer noch im Café auf Gut Kinderhaus und im Gastronomiebetrieb A2 am Aasee beseitigt. Andreas Hartmann (r.) und sein Souschef Frank Reiß freuen sich aber, dass die Küche im A2 wieder in Betrieb ist.
Unwetterschäden werden immer noch im Café auf Gut Kinderhaus und im Gastronomiebetrieb A2 am Aasee beseitigt. Andreas Hartmann (r.) und sein Souschef Frank Reiß freuen sich aber, dass die Küche im A2 wieder in Betrieb ist. Foto: gh

Das Hochwasser Ende Juli 2014 hat den Westfalenfleiß-Bauernhof Gut Kinderhaus schwer getroffen. Die Auswirkungen des Unwetters sind so stark, dass der Cafébetrieb bis heute noch nicht wieder eröffnet werden konnte. Auch die Gastronomie A 2 am Aasee , die in Teilen wieder betrieben wird, leidet bis heute unter den Folgen des Wassereinbruchs aus dem vergangenen Sommer. In beiden Gastronomiebetrieben war vor knapp sechs Monaten Land unter, in beiden Unternehmen wird heute noch renoviert.

Rund 1,4 Millionen Euro, schätzt Hubert Puder von der Geschäftsführung von Westfalenfleiß, werden die Sanierungsmaßnahmen insgesamt auf Gut Kinderhaus verschlingen. Zudem mussten zahlreiche Veranstaltungen im Café abgesagt werden.

Aufräumen am Aasee

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  • Die Gastronomie A2 am Aasee und die Segelschule Overschmidt melden Land unter. Für beide Betriebe ist das Unwetter eine große Katastrophe. Foto: Oliver Werner
  • Die Gastronomie A2 am Aasee und die Segelschule Overschmidt melden Land unter. Für beide Betriebe ist das Unwetter eine große Katastrophe. Foto: Oliver Werner
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  • Die Gastronomie A2 am Aasee und die Segelschule Overschmidt melden Land unter. Für beide Betriebe ist das Unwetter eine große Katastrophe. Foto: Oliver Werner
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Vorrang bei allen Baumaßnahmen auf dem Gut aber hatte zunächst die Renovierung der Wohnflächen für 17 Bewohner, die beim Starkregen im vergangenen Jahr plötzlich kein eigenes Heim mehr hatten. Auch Bewohner an den Westfalenfleiß-Standorten in Gremmendorf haben unter dem Wassereinbruch gelitten, ebenso Betriebe von Westfalenfleiß am Schifffahrter Damm.

Aber nirgends war der Schaden so gravierend wie auf Gut Kinderhaus. Inzwischen ist dort der Alltag zurückgekehrt. 24 Trockner leisteten ganze Arbeit. Kühlhäuser, Kühlräume, die Küche und die WC-Anlage sowie die Gasträume werden zurzeit renoviert. Der Hofladen hat längst wieder geöffnet. Für das zwischenzeitlich auch noch verstorbene Kutschenpferd „Hubert“ steht jetzt Kaltblüter „Anton“ im Stall.

Westfalenfleiß-Chef Hubert Puder sieht wieder Land. Er rechnet mit einer Neueröffnung des Cafébetriebes zum Saisonbeginn. Bis dahin wird eine neue Heizung eingebaut, die auch von Öl auf Gas umgestellt wird. Nicht ohne Grund, denn Puder mag sich nicht ausmalen, was passiert wäre, wenn beim Starkregen auch noch die Öltanks aufgeschwommen wären. „Da haben wir totales Glück gehabt“, atmet der Geschäftsführer durch, der sich bei Westfalenfleiß gerade mit mehreren Baustellen beschäftigt. Neben dem Sanierungsfall Gut Kinderhaus baut Westfalenfleiß zurzeit eine neue Schreinerei am Standort Kesslerweg auf.

Routine ist inzwischen auch wieder im Restaurant A 2 am Aasee eingekehrt. Der Betrieb im höher gelegenen Bistro war nach der Unwetterkatastrophe nur kurz unterbrochen. Der Veranstaltungsraum ist seit Dezember wieder flott. Die neue Küche und die öffentliche Toilettenanlage sind startklar. A2-Betreiber Andreas Hartmer rechnet damit, dass er sein Restaurant im Untergeschoss Anfang März eröffnen kann.

Der Hauseigentümer der Immobilie am Aasee beseitigt momentan die Hochwasserschäden auf Wegen und Terrassen. Das Wasser, erklärt er, sei Ende Juli von der Straßenseite auf das Grundstück und in den Gebäudekomplex eingedrungen. Die momentane Wettersituation mit viel Regen verlange am Aasee eine Situation der erhöhten Aufmerksamkeit. Darum bleiben auch die Spundwände zum Aasee dicht, fügt er hinzu.

Segelschulbetreiber Peter Overschmidt, der immer noch Unterschlupf im Segel-Club Münster findet, rechnet damit, dass sein Betrieb zum Saisonstart in die alten Räume zurückkehren wird.

Unwetter in Münster - Das große Aufräumen

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