Bürgeranhörung für das Stadion-Areal
USC Münster meldet am Berg Fidel Ansprüche an

Münster -

Am Sportpark Berg Fidel tut sich was. Volleyball-Bundesligist USC Münster möchte deshalb am Ball bleiben.

Donnerstag, 19.03.2015, 12:03 Uhr

 
  Foto: Jürgen Peperhowe

Der USC Münster trägt sich offenbar mit der Sorge, mit seinen Vereinsinteressen bei der Entwicklung des neuen Bebauungsplans für den Sportpark Berg Fidel nicht ausreichend berücksichtigt zu werden. Vor der für heute Abend geplanten Bürgeranhörung (18 Uhr, Tribünenbereich Preußen-Stadion ) betont USC-Präsident Jörg Adler, dass sein Club konkrete Wünsche bezüglich des Standortes Berg Fidel habe. „Wir werden uns in aller von der Stadt gewünschten Bescheidenheit in die Debatte einbringen“, erklärte Adler, der bei der Bürgeranhörung nicht dabei sein wird, weil er sich auf dem Rückweg aus Kambodscha befindet.

Gleichwohl will der USC-Präsident die Anliegen des Frauen-Volleyball-Bundesligisten nicht unter Wert eingestuft sehen: „Wir müssen nicht so tun, als ob wir niemand sind“, gibt er den Planern zu verstehen.

Bereits Ende Januar hat sich der USC Münster in einem Brief, der unserer Zeitung vorliegt, an Stadtdirektor Hartwig Schultheiß gewandt und seine Vorstellungen formuliert – die betreffen sowohl die Sporthalle Berg Fidel selbst als auch den Bereich drum herum. So schwebt dem Verein zum Ausbau des Bundesstützpunkts Beachvolleyball der Bau einer Beachhalle hinter dem Jugendzentrum Lorenz Süd oder anderorts in der Nähe der Sporthalle vor. Als ausreichend erachtet man drei überdachte Spielfelder sowie bis zu vier Außenfelder. „Durch die Attraktivität dieser Sportart ist die Nutzung dieser Anlagen auch für Schulen und für die Jugendarbeit im Stadtteil Berg Fidel bestens geeignet“, heißt es in dem Schreiben an die Stadt.

Parkplatzflächen südlich und westlich des Stadions sollen nach USC-Wünschen während der Saison nicht für andere Zwecke vergeben werden. Für die Erweiterung der Sporthalle Berg Fidel soll die Stadt weitere Flächen vorsehen, weil beispielsweise zusätzliche Lagerräume benötigt würden. Zugleich sei eine Erweiterung der Sanitärbereiche dringend erforderlich. Denn es fehle die von der Sonderbauverordnung des Landes vorgesehene Toiletten-Zahl.

Die Montage eines Architekten führte schon im Dezember vor Augen, wie das neue Preußen-Stadion aussehen könnte.

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