1000-Kreuze-Marsch und Gegendemo
"Eine Stimme für die Ungeborenen"

Münster. (Update 18.15 Uhr) Der 1000-Kreuze Marsch ist beendet. Gegendemonstranten versuchten den Zug zu stören, es war ein massives Polizeiaufgebot im Einsatz. Es gab zwei Festnahmen.

Samstag, 21.03.2015, 13:03 Uhr

1000-Kreuze-Marsch und Gegendemo : "Eine Stimme für die Ungeborenen"
Bislang friedlich und von Polizisten zu Fuß und in Fahrzeugen eskortiert ziehen derzeit rund 300 Demonstranten unter dem Motto "Gegen 1000 Kreuze durch Münsters Innenstadt. In Sprechchören wird laut skandiert: "Ob Kinder oder Keine, entscheide ich alleine". Foto: Oliver Werner

Feministische Inhalte auf die Straße tragen, das war das Thema von rund 300 Demonstranten bei der Gegendemonstration zum 1000-Kreuze-Marsch, der sich durch die Innenstadt zog. Wie schon in den vergangenen Jahren wollten christliche Lebensschützer - aufgerufen durch EuroProLife - gegen das Recht auf Schwangerschaftsabbruch durch die Münsteraner Innenstadt marschieren. Auf der Kreuzung Aegidiistraße/ Ecke Rothenburg setzten sich die Gegendemonstranten auf die Straße. 

1000-Kreuze-Marsch

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  • Foto: Karin Höller-Zwilling
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Etwa 200 Demonstranten, die Polizei sprach später von 130 Teilnehmern, zogen unter Polizeibewachung durch die Innenstadt. Die Gegendemonstranten versuchten die Kundgebung zu stören. Die Polizei hatte Teile von Hundertschaften aus Münster und weiteren Städten im Einsatz. Der Zug endete auf dem Domplatz."Wir wollen den Ungeborenen, deren Schreie ungehört im Mutterschoß verhallen, eine Stimme geben", sagte Versammlungsleiter Wolfgang Hering . Es gebe kein Recht auf Abtreibung, die derzeit nur unter bestimmten Bedingungen straffrei bleibe. Auch die Kinder vergewaltigter Frauen hätten ein Recht auf Leben. Und es gebe genügend adoptionswillige Paare.

1000-Kreuze-Marsch in Münster

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  • Etwa 130 Demonstranten gingen beim 1000-Kreuze-Marsch am Samstag auf die Straße. Foto: Oliver Werner
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  • Etwa 130 Demonstranten gingen beim 1000-Kreuze-Marsch am Samstag auf die Straße. Foto: Oliver Werner
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  • Etwa 130 Demonstranten gingen beim 1000-Kreuze-Marsch am Samstag auf die Straße. Foto: Oliver Werner
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  • Etwa 130 Demonstranten gingen beim 1000-Kreuze-Marsch am Samstag auf die Straße. Foto: Oliver Werner
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  • Etwa 130 Demonstranten gingen beim 1000-Kreuze-Marsch am Samstag auf die Straße. Foto: Oliver Werner
  • Etwa 130 Demonstranten gingen beim 1000-Kreuze-Marsch am Samstag auf die Straße. Foto: Oliver Werner
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  • Etwa 130 Demonstranten gingen beim 1000-Kreuze-Marsch am Samstag auf die Straße. Foto: Oliver Werner
  • Etwa 130 Demonstranten gingen beim 1000-Kreuze-Marsch am Samstag auf die Straße. Foto: Oliver Werner
  • Etwa 130 Demonstranten gingen beim 1000-Kreuze-Marsch am Samstag auf die Straße. Foto: Oliver Werner
  • Etwa 130 Demonstranten gingen beim 1000-Kreuze-Marsch am Samstag auf die Straße. Foto: Oliver Werner

Die Gegner sahen das anders. "Abtreibung ist ein Menschenrecht", hieß es immer wieder. Harsche Kritik wurde insgesamt an Staat und Kirche geübt. 

"Die Versammlungen heute verliefen nahezu störungsfrei", resümierte Einsatzleiter Martin Mönnighoff am Abend. " Einzelne Versuche die Versammlung der Abtreibungsgegner massiv zu behindern, haben wir unterbunden".

Laut Polizei Uhr zogen etwa 350 Personen unter dem Motto "Raise your voice, your body your choise!" durch die Innenstadt. Polizisten beobachteten dabei einen Mann, der aus dem Aufzug heraus an einem Infostand mehrerer Zeitschriften einsteckte. Der Feststellung der Personalien widersetzte sich der 21-jährige Bielefelder. Die Polizisten nahmen den Mann fest. Ihn erwartet ein Strafverfahren wegen Diebstahl, Beleidigung und Widerstand.

Der Demonstration "1000 Kreuze für das Leben" folgten rund 130 Teilnehmer. Mehr als 100 Gegendemonstranten versuchten die Gebete des Aufzuges durch Trillerpfeifen und Gesänge zu stören. Bei der Abschlusskundgebung am Domplatz nahmen Polizisten einen Gegendemonstranten fest, der einen Teleskopschlagstock dabei hatte. Den 17-Jährigen erwartet eine Strafanzeige.

Bereits in der Nacht zu Samstag beschmierten Unbekannte das Kardinal-von-Galen-Denkmal am Domplatz mit pinker und roter Farbe. Die Mauer zum Klarissen-Kloster wurde mit blauer Farbe besprüht. Auf der Promenade entdeckten Beamte auf der Fahrbahn den roten Schriftzug "My body my choise". Gegen 02:42 Uhr beobachteten Polizisten drei Frauen auf frischer Tat, die die Fassade der Aegidii-Kirche mit roter Farbe besprühten. Die Frauen flüchteten, eine von ihnen konnte später an der Stubengase festgenommen werden. Es handelt sich um eine 19-jährige Grevenerin. Ob die Frau auch für die anderen Sachbeschädigungen verantwortlich ist, werden die weiteren Ermittlungen ergeben.

Gegendemo zum 1000-Kreuze Marsch

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  • Feministische Inhalte auf die Straße tragen, das war das Thema von rund 300 Demonstranten bei der Gegendemonstration zum 1000-Kreuze-Marsch, der heute nachmittag in der Innenstadt stattfindet. Foto: Oliver Werner
  • Feministische Inhalte auf die Straße tragen, das war das Thema von rund 300 Demonstranten bei der Gegendemonstration zum 1000-Kreuze-Marsch, der heute nachmittag in der Innenstadt stattfindet. Foto: Oliver Werner
  • Feministische Inhalte auf die Straße tragen, das war das Thema von rund 300 Demonstranten bei der Gegendemonstration zum 1000-Kreuze-Marsch, der heute nachmittag in der Innenstadt stattfindet. Foto: Oliver Werner
  • Feministische Inhalte auf die Straße tragen, das war das Thema von rund 300 Demonstranten bei der Gegendemonstration zum 1000-Kreuze-Marsch, der heute nachmittag in der Innenstadt stattfindet. Foto: Oliver Werner
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Der 1000-Kreuze Marsch

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