Gemeinsame Großveranstaltung am Wochenende
„Teddy Total“ bekommt Zuwachs

Münster -

Die internationale Bärenschau „Teddy Total“ wird erstmals mit einer Messe „Puppenfrühling“ bereichert. Bis zu 10 000 Besucher werden an diesem Wochenende erwartet.

Freitag, 24.04.2015, 18:04 Uhr

Künstlerbären an der Nähmaschine präsentiert Elke Baer-Leidendecker auf der Teddy-Messe in der Halle Münsterland. Die „Artenvielfalt“ ist groß, ein Star ist der Editionsbär aus der britischen Manufaktur Merrythought, präsentiert von Firmenchefin Sarah Holmes.
Künstlerbären an der Nähmaschine präsentiert Elke Baer-Leidendecker auf der Teddy-Messe in der Halle Münsterland. Die „Artenvielfalt“ ist groß, ein Star ist der Editionsbär aus der britischen Manufaktur Merrythought, präsentiert von Firmenchefin Sarah Holmes. Foto: Helmut Etzkorn

Was inzwischen bärenstark funktioniert und über 10 000 Teddy-Fans aus aller Welt regelmäßig nach Münster lockt, könnte auch mit Puppen funktionieren. Erstmals wird es deshalb an diesem Wochenende neben der etablierten Messe „Teddybär Total“ gleich nebenan in der Halle Münsterland den „ Puppenfrühling “ geben.

„Wir wagen das mal und sind uns eigentlich sicher, dass es ein Erfolg wird“, sagt Veranstalter Sebastian Marquardt . Zu sehen und kaufen gibt es weit mehr als den Plüsch-Klassiker. Kreative Künstler aus Osteuropa zeigen Bärenminiaturen aus Weißrussland. Dick angezogen über dem Pelz, weil es in der Heimat gern auch mal bitterkalt wird. Im farbenfrohen Kimono schauen die asiatischen Brummels aus dem Regal, eher verspielt mit treuherzigem Blick und großen Füßen treten die Fußballbären im Sportlertrikot forsch auf.

Ein Highlight für Sammler ist der Editionsbär aus der letzten noch produzierenden Manufaktur in England. Merrythought-Firmenchefin Sarah Holmes präsentiert ihren Liebling auf der Messe höchstpersönlich. Der 36 Zentimeter große Bär im goldenen Mohair-Fell und mit bernsteinfarbenen Glasaugen ist auf 85 Exemplare limitiert und eine Replik auf den ersten Teddy, den Merrythought exakt vor 85 Jahren produzierte. Der Plüschgeselle ist als Messe-Andenken gedacht und mit 129 Euro „für einen Merry-thought ein Schnäppchen“, so Marquardt.

Antike Stofftiere der Traditionalisten Steiff, Hermann und Kösen sind in einer Sonderschau „Made in Germany“ zu sehen. „Eine spannende Zeitreise durch die Geschichte der deutschen Teddybären“, so Marquardt. In Workshops und Fachvorträgen gibt es Tipps für Bärenmacher, und wer seinen Plüsch-Liebling fototechnisch mal ins rechte Licht setzen möchte, bekommt Ratschläge von einer Bärenfotografin.

Im „Puppensalon“ stellt die Künstlerin Patricia Ramos Molina Antik-Reproduktionen aus Mexiko vor, das Team Koyaala aus Japan präsentiert fernöstliche Puppenkunst. „Wir machen das als Hobby, nicht weil wir verkaufen wollen“, so Puppenkünstlerin Sakuya am Freitag bei einem Rundgang über die Puppenmesse.

Wer einen alten Teddy oder eine in die Jahre gekommene Puppe besitzt, kann die Stücke vor Ort von Sachverständigen schätzen lassen. Und „abgeliebte“ Puppen werden fachgerecht repariert. „Unsere Vielfalt ist weltweit einmalig, die Komi-Schau wird Zukunft haben“, hofft Marquardt. Die Messe ist am 25. April von 10 bis 18 Uhr und am 26. April von 11 bis 16 Uhr geöffnet.

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