Geschichtswettbewerb
Preisregen für Schulen aus dem Münsterland

Hamburg/Münster -

Die Entscheidungen sind gefallen: 33 Landessiegerpreise des aktuellen Geschichtswettbewerbs des Bundespräsidenten „Anders sein. Außenseiter in der Geschichte“ gehen in diesem Jahr ins Münsterland. Aus insgesamt 1563 eingereichten Beiträgen wurden 250 Landespreis- und 250 Förderpreisträger ausgewählt.

Freitag, 05.06.2015, 12:06 Uhr

Von September 2014 bis Februar 2015 waren bundesweit über 5000 Schülerinnen und Schüler auf historischer Spurensuche. Allein 27 der mit einem Landessiegerpreis prämierten Arbeiten kamen aus Münster . Zudem ging en Landessiegerpreise nach Rheine , Hopsten, Emsdetten, Dülmen und Warendorf.

Hauptthemen waren der Umgang mit behinderten oder seelisch kranken Menschen in der Geschichte oder der Rolle des »Andersseins« in der DDR auseinander. Zahlreiche Arbeiten schlagen zudem ausgehend von ihrer historischen Analyse den Bogen in die Gegenwart und beziehen zu aktuellen Debatten – beispielsweise um Flüchtlinge – Stellung. „Unsere Teilnehmer bewegt das Thema sehr. Sie wenden sich gegen Vorurteile und Ausgrenzung und fordern mehr Toleranz“, so Sven Tetzlaff , Leiter des Bereichs Bildung der Körber-Stiftung.

 

Besondere Ehre: Als landesbeste Schule wurde das Annette-von-Droste-Hülshoff-Gymnasium in Münster ausgezeichnet. Das Annette gewann die meisten Landes- und Förderpreise aller Schulen in Nordrhein-Westfalen. Die Preise werden im Rahmen eines Festaktes im Haus der Geschichte in Bonn vergeben – und haben noch die Chance, einen der 35 Bundespreise zu erringen. Darüber wird im Sommer entschieden.

Mit den Auszeichnungen auf Landesebene würdigt die Körber-Stiftung herausragende Arbeiten zur Ausschreibung »Anders sein. Außenseiter in der Geschichte« aus jedem Bundesland.

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