Bombensuche am Kanalufer in Münster
Mögliche Blindgänger unter den Seitenwegen

Münster -

Laut dem Kampfmittelbeseitigungsdienst Westfalen-Lippe gibt es Hinweise auf Blindgänger-Verdachtspunkte zwischen der Laerer-Landweg-Brücke und der Wolbecker-Straßen-Brücke.

Dienstag, 09.06.2015, 20:06 Uhr

Kampfmittelbeseitigung Symbolbild dpa
Es gibt Hinweise auf Blindgänger-Verdachtspunkte zwischen der Laerer-Landweg-Brücke und der Wolbecker-Straßen-Brücke. Der staatliche Kampfmittelbeseitigungsdienst soll deshalb die verdächtigen Stellen ab dem 12. Juni untersuchen. Foto: Rolf Vennenbernd/dpa

Aus diesem Grund soll der staatliche Kampfmittelbeseitigungsdienst die verdächtigen Stellen ab dem 12. Juni untersuchen. Die Überprüfung wird etwa zwei Monate dauern. Während dieser Zeit müssen die Betriebswege auf beiden Seiten des Dortmund-Ems-Kanals abschnittsweise gesperrt werden.

Umleitungen für Radfahrer und Fußgänger werden ausgeschildert. Die Überprüfung der Blindgänger-Verdachtspunkte dient der Sicherung der künftigen Baufelder an der Laerer-Landweg-Brücke und an der Wolbecker Straße. „Da sich in unmittelbarer Nähe zahlreiche Leitungen befinden, müssen zunächst Suchgräben angelegt werden“, erklärt Marlene Klaas vom Wasser- und Schifffahrtsamt Rheine.

Die auf den Kabelleitungstiefbau spezialisierte Firma Benning aus Münster wird diese Arbeiten übernehmen. Die Arbeiten an der Laerer-Landweg-Brücke beginnen laut Pressemitteilung voraussichtlich im Frühjahr 2016.

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