Deutsch-Niederländisches Korps
Gipfeltreffen am Schlossplatz: US-Minister in Münster

Münster -

(Aktualisiert) Beim Deutsch-Niederländischen Korps, dem Kommando der Nato-Speerspitze, informieren sich am Montag gleich vier Verteidigungsminister. Der Besuch gilt als Herausforderung für die Sicherheitskräfte.

Montag, 22.06.2015, 06:06 Uhr

Deutsch-Niederländisches Korps : Gipfeltreffen am Schlossplatz: US-Minister in Münster
Vier Verteidigungsminister informieren sich über die aktuelle Lage bei der Speerspitze. Foto: Jürgen Peperhowe

Im Nachgang des Nato-Manövers "Noble Jump" im polnischen Zagan treffen sich heute Nachmittag die Verteidigungsminister Deutschlands, Norwegens, der USA und der Niederlande in Münster . Ursula von der Leyen , Ine Eriksen Soreide, Ashton Carter und Jeanine Hennis-Passchaert, wollen die militärische Übung nachbereiten, mit der das westliche Verteidigungsbündnis seine als Speerspitze genannte neue schnelle Eingreiftruppe getestet hat. Die 5000 Mann stehen in diesem Jahr unter dem Kommando des Deutsch-Niederländischen Korps aus Münster.

Manöver der schnellen Eingreiftruppe in Polen

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  • Manöver der schnellen Eingreiftruppe in Polen Foto: Jürgen Peperhowe
  • Manöver der schnellen Eingreiftruppe in Polen Foto: Jürgen Peperhowe
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  • Manöver der schnellen Eingreiftruppe in Polen Foto: Jürgen Peperhowe
  • Manöver der schnellen Eingreiftruppe in Polen Foto: Jürgen Peperhowe
  • Manöver der schnellen Eingreiftruppe in Polen Foto: Jürgen Peperhowe
  • Manöver der schnellen Eingreiftruppe in Polen Foto: Jürgen Peperhowe

Am Morgen war der Amerikaner Carter von von der Leyen in Berlin zum Antrittsbesuch empfangen worden. Carter ist seit fünf Monaten im Amt. In Münster wollen die Minister nicht nur das Manöver in Polen bilanzieren, auf der Agenda stehen auch Absprachen über das weitere Vorgehen im sich langsam aufschaukelnden Konflikt mit Russland.

Die USA haben bereits angekündigt, schweres militärisches Gerät im Osten des Bündnisgebietes zu stationieren. Bei ihrem Besuch in Zagan hatte von der Leyen diese Pläne begrüßt. Entschieden werden könnte darüber auf dem Nato-Verteidigungsministertreffen in zwei Tagen in Brüssel.

Treffen am Schlossplatz

Für den heutigen Besuch gilt die höchste Sicherheitsstufe. Die Polizei Münster unterstützt die Sicherheitsvorkehrungen.

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Foto: Jürgen Peperhowe

Für den späteren Nachmittag haben die vier Minister in Münster eine Pressekonferenz angekündigt, auf der sie sich dem Vernehmen nach auch zu dem jüngsten amerikanischen Vorstoß äußern wollen. Laut "Welt am Sonntag" hat Carter die Stationierung neuer Atomwaffen in Europa gefordert. Damit solle die Nato auf die Ankündigung des russischen Präsidenten Putin reagieren, der im Vorfeld erklärt hatte, sei atomares Waffenarsenal modernisieren zu wollen.

„Speerspitze“ der Nato

Die vier Nationen koordinieren gemeinsam die sogenannte „Very high Readiness Joint Task Forse“ (VJTF). Die Bildung dieser „Speerspitze“ des westlichen Verteidigungsbündnisses ist eine Reaktion auf die anhaltenden Konflikte in der Ukraine und die Annexion der Krim durch Russland. Am Tag nach seinem Besuch in Münster wird Ashton Carter in Estland erwartet. Die drei Ministerinnen und ihr Kollege aus den USA wollen in Münster auch ein in Kürze in Brüssel stattfindendes Treffen der Nato-Verteidigungsminister in Brüssel vorbereiten.

Nato-Speerspitze übt in Polen

Ein Abstecher ins Stadtzentrum auf dem Prinzipalmarkt ist nicht geplant, sagt der Sprecher der Stadt Münster, Joachim Schieck. Nur Münsteraner, die als Fußvolk rund um das Deutsch-Niederländische Korps unterwegs sind, werden vom prominenten Besuch etwas mitbekommen.

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