Stahlskulptur von Alfred Gockel aufgestellt
Hingucker in der Ausfahrt Hiltrup

Münster-Amelsbüren -

Die nagelneue Autobahn-Ausfahrt Münster-Hiltrup in Amelsbüren hat ein Gesicht bekommen: eine sieben Meter Hohe Stahlskulptur des Bildhauers Alfred Gockel.

Dienstag, 23.06.2015, 20:06 Uhr

Die sechs Tonnen schwere Skulptur wird fest im Boden verankert.
Die sechs Tonnen schwere Skulptur wird fest im Boden verankert. Foto: Matthias Ahlke

Den „gelben Engel“ kennt jeder. Das ist der alte Hubschrauber am Kamener Kreuz, der von einer stählernen Skulptur des Bildhauers Alfred Gockel getragen wird. Eine solche Landmarke steht jetzt auch an der neuen Autobahnabfahrt Münster-Hiltrup in Amelsbüren – allerdings ohne Hubschrauber.

Alfred Gockel hat die Skulptur aus dezent rostigem Corten-Stahl geschaffen, sieben Meter hoch und sechs Tonnen schwer. Das Werk erinnert an eine geschwungene Leiter oder einen Dreimeter-Turm im Freibad – letzteres, weil auf der Spitze zwei schlanke Figuren wie zum Sprung bereit gen Münster blicken. Sieben farbig lackierte Platten wirken wie Trittstufen; sie symbolisieren die Firmen des benachbarten Gewerbegebiets Hansapark, die das Objekt und seine Aufstellung im Wesentlichen finanzieren.

Am Dienstagnachmittag wurde die Stahlskulptur mit großem Bahnhof eingeweiht. Der Künstler und allerlei Prominenz aus Politik und Wirtschaft waren zugegen, ferner der Chef der Autobahnmeisterei und sogar Michael Heinze. Der ist als Ministerialrat im Düsseldorfer Bauministerium für Straßen zuständig. Attraktive Landmarken dieser Art würden vom Ministerium gern gesehen, betont er. Früher hätte man derlei für Ablenkung gehalten; heute weiß man, dass ihr Anblick die Autofahrer eher aufmuntert. Nach den Otmar-Alt-Würfeln in Oelde und dem Hubschrauber in Kamen ist die neue Landmarke die dritte ihrer Art im Land.

Stählerne Landmarke an der Autobahn

1/10
  • Skulptur von Alfred Gockel in Amelsbüren aufgestellt Foto: Matthias Ahlke
  • Skulptur von Alfred Gockel in Amelsbüren aufgestellt Foto: Matthias Ahlke
  • Skulptur von Alfred Gockel in Amelsbüren aufgestellt Foto: Matthias Ahlke
  • Skulptur von Alfred Gockel in Amelsbüren aufgestellt Foto: Matthias Ahlke
  • Skulptur von Alfred Gockel in Amelsbüren aufgestellt Foto: Matthias Ahlke
  • Skulptur von Alfred Gockel in Amelsbüren aufgestellt Foto: Matthias Ahlke
  • Skulptur von Alfred Gockel in Amelsbüren aufgestellt Foto: Matthias Ahlke
  • Skulptur von Alfred Gockel in Amelsbüren aufgestellt Foto: Matthias Ahlke
  • Skulptur von Alfred Gockel in Amelsbüren aufgestellt Foto: Matthias Ahlke
  • Skulptur von Alfred Gockel in Amelsbüren aufgestellt Foto: Matthias Ahlke

Bis zu 70 000 Autofahrer kommen hier täglich vorbei – und die werden die erst im Oktober eröffnete Ausfahrt künftig stets mit der Skulptur verbinden. Alfred Gockel möchte die Landmarke als Einladung nach Amelsbüren und Hiltrup verstehen: „Es ist ein Zeichen, damit die Leute hier mal anhalten und aussteigen.“

Dr. Thomas Robbers von der Wirtschaftsförderung betont die Einzigartigkeit des Hansa-Business-Parks, die von der Skulptur unterstrichen werde – als einziges Gewerbegebiet Münsters mit direktem Autobahnanschluss und eigenem Hafen.

Anzeige
http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/3345936?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F92%2F4847834%2F4847841%2F
Narren trotzen der Naturgewalt
Trotz Sturmböen erhielten die Narren in Otti-Botti eine Starterlaubnis und der Umzug schlängelte sich durch die Narrenhochburg.
Nachrichten-Ticker