Offener Brief des AStA an Landespolitiker
„Katastrophale Wohnsituation“

Münster -

Der Allgemeine Studierendenausschuss (AStA) der Universität Münster hat einen offenen Brief an die Ministerpräsidentin des Landes NRW, die Ministerin für Innovation, Wissenschaft und Forschung, den Finanzminister und die Fraktionsvorsitzenden in NRW geschickt. Damit will der AStA nach eigenen Angaben – gemeinsam mit elf weiteren Asten aus Hochschulen in NRW sowie der Arbeitsgemeinschaft Studierendenwerke NRW – auf die „nach wie vor katastrophale Wohnsituation in vielen Universitätsstädten“ aufmerksam machen.

Donnerstag, 30.07.2015, 15:07 Uhr

Asta Uni Münster. Gerhard H. Kock
Der AStA der Uni Münster und elf weitere Asten kritisieren in einem offenen Brief die „nach wie vor katastrophale Wohnsituation in vielen Universitätsstädten". Foto: Gerhard H. Kock

„Wir fordern, die frei werdenden Mittel aus dem Hochschulpakt in die Hochschulstandorte und damit in die Sanierung sowie den Neubau von bezahlbarem Wohnraum zu investieren“, heißt es in dem offenen Brief .

Die Unterbringung der Studierenden werde aufgrund fehlender Investitionsmittel der Studierendenwerke zunehmend dem freien Markt überlassen, was zu einem entsprechenden Mietenanstieg beiträgt, heißt es weiter. Trotz der stetig wachsenden Studierendenzahlen finde derzeit kaum ein Ausbau der Wohnheimplätze bzw. der notwendige Erhalt des Wohnheimbestandes statt. „Wir appellieren an Sie, dieses Problem mit entschlossenen Maßnahmen anzugehen und in den Ausbau von bezahlbarem studentischen Wohnraum zu investieren.“

Anzeige
http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/3414917?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F92%2F4847834%2F4847840%2F
Priester wehrt sich gegen Ausbeutung in der Fleischindustrie
 Fleischfabriken in der Kritik: Die Arbeitsbedingungen sind dort nicht immer menschenwürdig. Fleischfabriken in der Kritik:Die Arbeitsbedingungen sind dort nicht immer menschenwürdig. imagoimages
Nachrichten-Ticker