Start-up „Lawyered“
Jung-Unternehmer stellen Idee vor

Münster -

Wie steht es eigentlich um die Gründerszene in Münster? Dass diese durchaus noch ausbaufähig ist, findet Tobias Bollmann. Und deswegen hatte der VWL-Student Anfang des Jahres gemeinsam mit zwei Freunden eine Idee. Im Rahmen einer Veranstaltung sollten junge Gründer vor erfolgreichen Unternehmern der Stadt ihre Start-up-Ideen vorstellen. Und damit die Möglichkeit erhalten, wichtige Kontakte zu knüpfen.

Donnerstag, 06.08.2015, 08:08 Uhr

Das Start-up „Lawyered“ um Nick Lennart Völker, Oliver Holz, Sebastian von Glahn und Philipp Commandeur (v.l.) gewann die Publikumsabstimmung. Oberbürgermeister Markus Lewe sowie Lars Frönd und Jan Leiße gratulierten.
Das Start-up „Lawyered“ um Nick Lennart Völker, Oliver Holz, Sebastian von Glahn und Philipp Commandeur (v.l.) gewann die Publikumsabstimmung. Oberbürgermeister Markus Lewe sowie Lars Frönd und Jan Leiße gratulierten. Foto: Julian Bischoff

Am Dienstagabend war es soweit. In der im vergangenen September eröffneten Gründergarage im Technologiehof an der Mendelstraße kamen knapp 70 Unternehmer, Gründer und Interessierte zusammen zur Premiere von „360 Grad Münster “.

Fünf verschiedene Start-ups durften ihre Ideen vorstellen, jeder Teilnehmer hatte dafür fünf Minuten Zeit. Präsentiert wurde vor einem im Kreis formierten Publikum – der Name 360 Grad war hier Programm. „Wir wollten nicht die herkömmliche Präsentationsart samt ausführlichem Power-Point-Vortrag“, erklärte Bollmann . Vielmehr „sollten die Ideen der Gründer im Vordergrund stehen, ohne viel Schnickschnack“. Die Teilnehmer präsentierten dabei interessante Gründerideen aus verschiedenen Bereichen. Vom Online-Futtermittelvertrieb über den Internethandel mit Werbeartikeln bis hin zur Jobbörse für Juristen. Letztere überzeugten bei der Publikumsabstimmung. Für „Lawyered“ gab es zudem 1000 Euro Preisgeld.

Nach dem offiziellen Teil bot sich die Chance, Kontakte zu knüpfen. Tobias Bollmann zeigte sich zufrieden mit der Premiere. „Münster hat alles was es braucht, um eine erfolgreiche Gründerszene zu haben“, hob Bollmann das Start-up-Potenzial heraus. Um dieses ausschöpfen zu können und die Talente langfristig in der Stadt zu halten, sei eine bessere Vernetzung zwischen Jungunternehmern, Wirtschaft und Universität notwendig.

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