3,7 Millionen Euro für Fassadensanierung der Bezirksregierung
Rückfront in Klinkerriemchen

Münster -

Die Arbeiten zur Sanierung der Fassade des rückwärtigen Bürotrakts der Bezirksregierung Münster haben am Dienstag begonnen.

Dienstag, 06.10.2015, 20:10 Uhr

Der rückwärtige Bürotrakt der Bezirksregierung wird seit Dienstag saniert. Ende 2016 sollen die Arbeiten abgeschlossen sein.
Der rückwärtige Bürotrakt der Bezirksregierung wird seit Dienstag saniert. Ende 2016 sollen die Arbeiten abgeschlossen sein. Foto: Schoeps und Schlüter Architekten

Das Bauprojekt, das deutliche energetische Verbesserungen bringen wird, wird durch die Niederlassung Münster des Bau- und Liegenschaftsbetriebs NRW realisiert und voraussichtlich Ende 2016 abgeschlossen sein, heißt es in einer Pressemitteilung.

Die Gesamtkosten betragen 3,7 Millionen Euro. In den Jahren 2005/2006 wurde bereits die Fassade des Hauptgebäudes sowie des hinteren, am Durchgang zur Rothenburg gelegenen Bauteils saniert. Die Fassade dieser 1970 errichteten Gebäudetrakte bestand aus großformatigen Betonplatten, die teilweise herunter zu fallen drohten. Der schmale mittlere Bürotrakt entlang des Geisbergwegs, der sogenannte Bauteil D, blieb von dieser Sanierung unberührt. Er wurde 1953 errichtet und mit einer Klinkerfassade versehen, die intakt und zu diesem Zeitpunkt noch nicht sanierungsbedürftig war, heißt es weiter. Nun aber muss die Fassade dieses Gebäudeteils dringend saniert werden, weil sie nicht gedämmt ist und die Fenster marode sind.

Zunächst werden die alten Fenster durch dreifachverglaste Aluminium-Verbundfenster mit gedämmten Rahmenprofilen ersetzt. Im Luftinnenraum der Fenster wird ein elektrischer Sonnenschutz angebracht. Der Vorteil gegenüber außen angebrachten Sonnenschutzlamellen ist, dass dieser Sonnenschutz seltener gewartet werden muss und bei Sturm nicht beschädigt wird. Zu Wartungs- und Reinigungszwecken kann ein zusätzlicher Flügel am Fenster geöffnet werden. Anschließend wird auf die alte zweischalige, nicht gedämmte Fassade ein modernes Wärmedämmverbundsystem gesetzt.

In Abstimmung mit dem Gestaltungsbeirat der Stadt wird die äußere Schicht mit Klinkerriemchen ausgeführt und dadurch der Charakter des Bauteils optisch erhalten. Die Bezirksregierung soll von der Fassadensanierung nachhaltig profitieren, da sich der Energieverbrauch und damit die Energiekosten deutlich reduzieren werden.

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