BWK-Mitgliederversammlung zu Brauchtum und Jugendarbeit
Nicht die Asche bewahren, sondern Feuer weitergeben

Münster -

Fachkompetenz, Werterhaltung, Teamfähigkeit und Einsatzbereitschaft sind für BWK-Präsident Rolf Schröder (Witten) unverzichtbare Kriterien für alle, die in den Gremien mitarbeiten wollen.

Sonntag, 25.10.2015, 15:10 Uhr

 
  Foto: hpe

„Der aktuelle Personalpool ist kein Selbstläufer, die Verbandsarbeit muss auf noch mehr Schultern verteilt werden“, sagt Schröder zum Auftakt der Hauptversammlung zu den 200 Delegierten. Wahlen stehen nicht an, dafür aber Änderungen im internen Regel- und Satzungswerk. Als „erfolgreich“ wertet Schröder die Entscheidung, den Fachausschuss Brauchtum personell neu ausgerichtet zu haben. „Die langjährig Aktiven stellen mit ihrem Erfahrungsschatz sicher, dass nicht die Asche bewahrt, sondern das Feuer weitergegeben wird“, so Schröder.

Beklagt wird die mangelnde Bereitschaft in vielen der 222 Mitgliedsgesellschaften, effektive Jugendarbeit zu betreiben. Schröder nennt einen aktuellen Fall: „Wenn eine KG im Jahr ihres 125-jährigen Bestehens mitteilt, das Vereinsleben einzustellen, wurden unsere Appelle zur Einbindung der Jugend offenbar ignoriert.“

Die bundesweiten Erfolge im Karnevalistischen Tanzsport führt Schröder auf die vielfältigen Schulungsangebote und Trainerausbildung des BWK zurück. Richtig sauer ist er auf den Dachverband der Beckumer Karnevalsgesellschaften, die eine „Sommer-Karnevals-Sause“ durchführen. „Ein klarer Verstoß gegen die geltenden Regelung, Karneval im Sommer ist für uns tabu.“

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