Investorenverfahren beendet
Bahnhof-Ostseite: Aachener Unternehmen erhält Zuschlag

Münster -

Eine Aachener Immobiliengesellschaft soll die Ostseite des Hauptbahnhofs entwickeln. Das hat jetzt eine Jury entschieden.

Freitag, 06.11.2015, 12:11 Uhr

Die Ostseite des Hauptbahnhofs soll von einem Unternehmen aus Aachen entwickelt werden.
Die Ostseite des Hauptbahnhofs soll von einem Unternehmen aus Aachen entwickelt werden. Foto: Günter Benning

Das abschließende Votum der Jury sei eindeutig gewesen. Die vier vorgestellten Arbeiten zeichneten sich durch sehr interessante Lösungsvorschläge aus. Unter Abwägung der Nutzungskonzeptionen, der städtebaulichen Qualitäten und der Kaufpreisangebote fiel die Entscheidung deutlich zugunsten der Landmarken AG aus.

Mit den Vorständen des Unternehmens, Norbert Hermanns und Jens Kreiterling, sollen die Verhandlungen über die Anregungen und Vertiefungswünsche der Jury möglichst zeitnah aufgenommen werden. Ziel ist eine weitere Optimierung des Konzeptes und der Abschluss eines Kaufvertrages. Die Jury hat sich darauf verständigt, dass das Projekt erst dann gemeinsam mit dem Bieter präsentiert werden kann, wenn nach diesen Gesprächen die Realisierungsmöglichkeit ausgelotet und erhöht wird.

Die in Aachen ansässige Immobilien- und Projektentwicklungsgesellschaft Landmarken AG verfüge über ein breites Erfahrungsspektrum im Bereich der Handels-, Wohn-, Büro- und Spezialimmobilien. Der gemeinsame Entwurf mit kadawittfeldarchitektur, ebenfalls aus Aachen, überzeuge besonders durch seine einladende Architektursprache und Integration der neuen Baukörper in den städtischen Raum, durch die Umsetzung von Aufenthaltsqualität und Verkehrsführung sowie durch neue Nutzungsangebote für Bürger und Bahnkunden. Nach Abschluss der Gespräche werde das Vorhaben gemeinsam der Öffentlichkeit präsentiert.

Stadtdirektor Hartwig Schultheiß dankte allen Mitwirkenden: „In offener und konstruktiver Zusammenarbeit zwischen der Stadt, der DB Station & Service AG und der BEG NRW haben wir einen weiteren bedeutenden Meilenstein zur attraktiven Gesamtentwicklung des Hauptbahnhofs Münster erreicht.“

Ziel sei es, mit dem Bau zu beginnen, sobald die derzeit noch auf der Ostseite verortete Baustelleneinrichtung für die Errichtung des neuen Empfangsgebäudes auf der Westseite nicht mehr erforderlich ist. „Wir wollen hierdurch die Chance wahren, das Gesamtprojekt Bahnhofsentwicklung, West- und Ostseite, noch in diesem Jahrzehnt mit verlässlichen Partnern abzuschließen“, so Schultheiß

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