Gesundheits- und Leistungszentrum des Unisports
Platz für den Sport

Münster -

Es ist für Jörg Verhoeven, den Chef des Hochschulsports der Universität, ein langgehegter Wunsch, der nun in Erfüllung geht. Neben der großen Sporthalle der Uni am Horstmarer Landweg wühlen seit einigen Tagen Bagger. Bereits in einem Jahr soll hier in einem Gesundheits- und Leistungszentrum des Unisports Schweiß fließen.

Samstag, 07.11.2015, 12:11 Uhr

Spatenstich zu viert (v.l.): Günter Kandzia (Generalunternehmer MBN Bau AG), Jörg Verhoeven (Leiter Hochschulsport), Prof. Dr. Ursula Nelles (Rektorin der Universität Münster) und Wolfgang Lutterbey (Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW)
Spatenstich zu viert (v.l.): Günter Kandzia (Generalunternehmer MBN Bau AG), Jörg Verhoeven (Leiter Hochschulsport), Prof. Dr. Ursula Nelles (Rektorin der Universität Münster) und Wolfgang Lutterbey (Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW) Foto: WWU / Peter Grewer

In dem zweistöckigen Gebäude wird es vier neue Multifunktionsräume geben, außerdem jeweils einen Übungsraum für Kampfsport und Tanz, Schulungsräume und ein Bistro. Auch ein Fitness-Studio und ein Analyselabor für den Leistungssport finden in dem Zentrum Platz.

Angebot und Teilnehmerzahl beim Hochschulsporthaben sich im vergangenen Jahrzehnt verdoppelt, für die Veranstaltungen mietet die Universität auch Hallen und externe Räume an. 9000 Interessenten stehen auf Wartelisten für Angebote des Hochschulsports .

In dem neuen Zentrum sollen auch Kurse für Beschäftigte der Universität angeboten werden – Rehasport beispielsweise. Hochschule und Universitätsklinikum haben zusammen über 12 000 Beschäftigte – da lohne es, eigene Angebote zur Gesundheitsförderung zu organisieren.

Die 5,8 Millionen Euro, die das barrierefreie Gebäude kostet, werden komplett von der Universität aufgebracht. Der Hochschulsport zahlt den Betrag an die Universität im Laufe der nächsten Jahre mit den Beiträgen der Teilnehmer zurück, erläutert Verhoeven. Der Finanzierungsplan für das Projekt sei der schwierigste Teil des Projekts gewesen, so Verhoeven. Das Gebäude wurde nun vom Bau- und Liegenschaftsbetrieb Münster geplant.

Als Partnerhochschule des Spitzensports kann die Westfälische Wilhelms-Universität in dem Zentrum Leistungssportlerinnen und -Sportler unter ihren Studierenden professioneller betreuen und fördern.

Anzeige
http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/3611901?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F92%2F4847834%2F4847836%2F
Nachrichten-Ticker