Initiative der Stadtwerke
Lehrstellen für Flüchtlinge

Münster -

Über 5000 Flüchtlinge leben zurzeit in Münster, darunter viele Jugendliche und junge Erwachsene. „Integration gelingt unter anderem über Bildung und Arbeit. Dazu möchten wir unseren Beitrag leisten“, erklärt Dr. Dirk Wernicke, technischer Geschäftsführer der Stadtwerke Münster. „Darum haben wir uns entschlossen, pro Jahrgang zwei zusätzliche Ausbildungsstellen bei den Stadtwerken zu schaffen, die wir an Menschen vergeben, die vor Krieg und Verfolgung in ihrer Heimat geflohen sind.“

Samstag, 12.12.2015, 08:12 Uhr

Dafür haben die Stadtwerke und das Bildungszentrum der Handwerkskammer Münster (HBZ) nun eine Zusammenarbeit vereinbart, heißt es in einer Mitteilung. „Schon seit 2008 unterstützt das HBZ im Projekt Mamba Flüchtlinge bei der beruflichen Qualifizierung und der Suche nach einer Arbeitsstelle“, erklärt HBZ-Leiter Prof. Dr. Wolfgang Hufnagel. „Diese Erfahrung bringen wir nun ein, um Flüchtlinge und Ausbildungsbetriebe zusammenzubringen. Wir freuen uns sehr, dass sich die Stadtwerke Münster als großes Unternehmen für die Integration von Flüchtlingen einsetzen und hoffen, dass auch viele kleinere Betriebe in der Region diesem Beispiel folgen.“

„Das Handwerk kann einen erheblichen Beitrag zu den entwicklungspolitischen Zielen der Bundesregierung leisten“, so Hufnagel. „Wir freuen uns daher, wenn sich viele Betriebe finden, die bereit sind, Flüchtlinge auszubilden.“ Diese können sich bei Michael Wichtrup vom HBZ unter ✆  705-1334 oder für Fragen zum Aufenthaltsstatus bei Claudia von Diepenbroick-Grüter unter ✆  5203-112 melden.

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