Neujahrsschwimmen im Kanal
Ein „Warmbadetag“ im Kanal

Münster -

Der Wasser- und Freizeit-Verein Münster ist stolz auf einen neuen Rekord. 102 Mutige beteiligten sich bei acht Grad Wassertemperaturen am Neujahrsschwimmen im Dortmund-Ems-Kanal. 2015 waren es nur 70 Akteure. Länger als drei Minuten hielt es aber niemand in den Fluten aus.

Freitag, 01.01.2016, 20:01 Uhr

Das Neujahrsschwimmen des Wasser- und Freizeit-Vereins Münster im Kanal unweit des Bennohauses wird immer beliebter. Bei acht Grad Wassertemperatur und Sonnenschein machten diesmal 102 mutige Schwimmer mit.
Das Neujahrsschwimmen des Wasser- und Freizeit-Vereins Münster im Kanal unweit des Bennohauses wird immer beliebter. Bei acht Grad Wassertemperatur und Sonnenschein machten diesmal 102 mutige Schwimmer mit. Foto: hpe

Für Thomas Wilf-ling sind die acht Grad Wassertemperatur am Neujahrsmittag im Dortmund-Ems-Kanal schon so etwas wie „ein schöner Warmbadetag“. Seit drei Jahren geht der begeisterte Jogger jeden Sonntag eine Runde zum „Paddeln“ in den Kanal, hat schon bei zwei Grad „kurz vor Beginn des Eisschollenauftriebs“ seine Runde gedreht. Und deshalb ist für ihn der Start gestern beim Neujahrsschwimmen des Wasser- und Freizeitvereins Münster mit vergleichsweise moderaten Temperaturen in und am Kanal natürlich Ehrensache.

„Was vor fünf Jahren mit zehn Mitgliedern als Schnapsidee zum Jahresanfang begann, ist jetzt schon fast ein Volksfest“, meint Vorstandsmitglied Reinhard Ennen. Der 59-Jährige springt natürlich auch in die Fluten, auch wenn der Körper zumindest in den ersten Sekunden „klemmt wie ein Schraubstock“.

102 mutige Schwimmer trotzen acht Grad kaltem Kanalwasser

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  • Was vor fünf Jahren mit zehn Mitgliedern als Schnapsidee zum Jahresanfang begann, ist jetzt schon fast ein Volksfest“: 102 mutigen Neujahrsschwimmern sprangen am Bennohaus in den Dortmund-Ems-Kanal. Foto: hpe
  • Was vor fünf Jahren mit zehn Mitgliedern als Schnapsidee zum Jahresanfang begann, ist jetzt schon fast ein Volksfest“: 102 mutigen Neujahrsschwimmern sprangen am Bennohaus in den Dortmund-Ems-Kanal. Foto: hpe
  • Was vor fünf Jahren mit zehn Mitgliedern als Schnapsidee zum Jahresanfang begann, ist jetzt schon fast ein Volksfest“: 102 mutigen Neujahrsschwimmern sprangen am Bennohaus in den Dortmund-Ems-Kanal. Foto: hpe
  • Was vor fünf Jahren mit zehn Mitgliedern als Schnapsidee zum Jahresanfang begann, ist jetzt schon fast ein Volksfest“: 102 mutigen Neujahrsschwimmern sprangen am Bennohaus in den Dortmund-Ems-Kanal. Foto: hpe
  • Was vor fünf Jahren mit zehn Mitgliedern als Schnapsidee zum Jahresanfang begann, ist jetzt schon fast ein Volksfest“: 102 mutigen Neujahrsschwimmern sprangen am Bennohaus in den Dortmund-Ems-Kanal. Foto: hpe
  • Was vor fünf Jahren mit zehn Mitgliedern als Schnapsidee zum Jahresanfang begann, ist jetzt schon fast ein Volksfest“: 102 mutigen Neujahrsschwimmern sprangen am Bennohaus in den Dortmund-Ems-Kanal. Foto: hpe
  • Was vor fünf Jahren mit zehn Mitgliedern als Schnapsidee zum Jahresanfang begann, ist jetzt schon fast ein Volksfest“: 102 mutigen Neujahrsschwimmern sprangen am Bennohaus in den Dortmund-Ems-Kanal. Foto: hpe
  • Was vor fünf Jahren mit zehn Mitgliedern als Schnapsidee zum Jahresanfang begann, ist jetzt schon fast ein Volksfest“: 102 mutigen Neujahrsschwimmern sprangen am Bennohaus in den Dortmund-Ems-Kanal. Foto: hpe
  • Was vor fünf Jahren mit zehn Mitgliedern als Schnapsidee zum Jahresanfang begann, ist jetzt schon fast ein Volksfest“: 102 mutigen Neujahrsschwimmern sprangen am Bennohaus in den Dortmund-Ems-Kanal. Foto: hpe

Mit 102 mutigen Neujahrsschwimmern wird ein neuer Rekord aufgestellt, vor einem Jahr sprangen und kletterten nur gut 70 Akteure ins Wasser. Maximal zwei Bahnen quer durch den Kanal sollte nicht riskieren, meint Vorsitzender Ralf Pander. der sich auch über immer mehr Besucher freut. Diesesmal ist auch das gegenüber dem Bennohaus liegende Kanalufer gut besetzt mit Zaungästen im Wintermantel, die allen Akteuren reichlich Beifall spenden. Immer mehr Neujahrsschwimmer erscheinen originell verkleidet, Nikoläuse, Eisbären und Feen suchen die Abkühlung und danach eine heiße Dusche inklusive Glühwein-Nachtrunk.

Für Eckhard Lechermann (67) ist das erste Bad am ersten Tag „so ähnlich wie ein Gang ins Sauna-Tauchbecken“, Evelyn Krien (58) hat sich vorher bei ihrer Radtour von Kinderhaus zum Bennohaus „warm gemacht“ und spricht schon von einem „Volksfest am Kanal“. Gegen den „Energieverlust durch praktizierte Schwimmstöße“ gibt es schließlich Berliner und warme Waffeln.

Die enorme Resonanz beflügelt den Verein, die spektakuläre Aktion auch 2017 wieder anzubieten. „Die 100 ist geknackt. mal sehen, was jetzt noch weiter geht“, so Pander.

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