Katie Grossers zweiter Kinderroman
Abenteuer in magischer Fabelwelt

Münster -

Katie Grosser hat neben ihrer Promotion ihren zweiten Kinderroman geschrieben, der jetzt auf den Markt kommt.

Montag, 04.01.2016, 11:01 Uhr

Die münsterische Autorin 
Die münsterische Autorin  Foto: hö

Schon als Grundschulkind entdeckte sie ihre Leidenschaft fürs Schreiben. Und heute, mit 25, ist sie in Grundschulen unterwegs, um Kinder fürs Lesen und Schreiben zu begeistern – mit ihren eigenen Büchern. Katie Grosser hat es geschafft, parallel zur Arbeit an ihrer Promotion ihren zweiten Kinderroman zu verfassen. „Rissa Filial und die Verschwörung auf Schloss Thronstein“ kommt jetzt auf den Markt, ein Jahr nach ihrem Kinderroman-Debüt „Rissa Filial und das Vermächtnis der Fabelwelt“.

Den hat die Kommunikationswissenschaftlerin bereits 2014 Grundschulklassen vorgestellt und die Entstehung eines Buchs von der Idee über das Manuskript und die Illustrationen bis zum Druck und Vertrieb vermittelt. Beim Vorlesen war es „spannend, die Resonanz auf mein Buch hautnah zu erleben“, sagt sie.

Deshalb will sie auch mit ihrem neuen Buch auf Tuchfühlung mit Kindern zwischen acht und zwölf Jahren gehen.

Von ihren eigenen Geschwistern im Grundschulalter weiß sie, was Kids mögen. Die hatten sie, die bislang vor allem Kurzgeschichten und Gedichte für Erwachsene geschrieben hatte, gebeten: „Schreib doch mal, was uns interessiert“, blickt sie zurück. Also schickte sie die beiden Kinder Rissa und Leander auf Abenteuerpfade in einer magischen Fabelwelt. Dabei müssen die beiden Konflikte, wie es sie auch in der Menschenwelt gibt, lösen.

Rissa ist allerdings ein ganz besonderes Mädchen – die menschliche Tochter von Feen. Magisches passiert dann auf dem Mädcheninternat Schloss Thronstein. Rissas Freundin verfolgt düstere Pläne, ein Dieb treibt sein Unwesen; und als dann noch eine fremde Fee im Schloss auftaucht, ist sich Rissa einer Verschwörung sicher. Schloss Thronstein ist übrigens aus Sandstein gebaut; und auch sonst hat die Autorin, die jahrelang als Stadtführerin in Münster gearbeitet hat, Münsterspezifisches eingeflochten.

In erster Linie geht es um Freundschaft und Vertrauen. Apropos Vertrauen. Diesen Aspekt behandelt sie in ihrem Hauptberuf wissenschaftlich. In ihrer Promotionsarbeit geht es auch „um das Vertrauen in Medien und die Vertrauenswürdigkeit des Online-Journalismus“, erklärt Katie Grosser.

Aktuelle gesellschaftliche Fragen will sie in ihrem dritten Band in die Fabelwelt übertragen. Katie Grosser: „Das Fabelvolk macht einen Aufstand, weil es nicht gut behandelt wurde.“ Parallelen zur Flüchtlingskrise sind gewollt. Es werde um den Umgang mit Minderheiten und Außenseitern gehen.

Ein weiteres neues Projekt nimmt ebenfalls Gestalt an: eine Kurzgeschichten-Sammlung, in der „die Sorgen, Nöte und Ängste der Generation Y“ aufgegriffen werden. Die Protagonisten sind an Originalschauplätzen in Münster unterwegs und treffen sich beispielsweise im Schwarzen Schaf.

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