WLE-Bahn
Architekten für „S-Bahn“ mit 20-Minuten-Takt

Münster -

Der Bund deutscher Architekten Münster-Münsterland (BDA) begrüßt die geplante Wiederbelebung der WLE-Strecke

Montag, 25.01.2016, 08:01 Uhr

Bahnhof Wolbeck
Der Bahnhof Wolbeck ist als einer der sieben Haltepunkte auf der Strecke von Sendenhorst nach Münster vorgesehen. Foto: na

Die Reaktivierung dieser Bahnlinie entspreche der zentralen Erkenntnis des BDA-Bürgermeistertreffens 2015, wonach bessere Mobilitätsangebote zwischen Münster und seinem Umland geeignet seien, dem Wohnungsmangel zu begegnen. 

Reaktivierung der WLE-Strecke

Die Planungen zur Reaktivierung der 22 Kilometer langen Bahnstrecke zwischen Sendenhorst und Münster haben ganz konkrete Formen angenommen. Vorgesehen sind eine komplette Erneuerung der Gleisanlagen, der Neubau von sieben Haltepunkten (darunter Wolbeck, Angelmodde und Gremmendorf) sowie eine Erneuerung und Sicherung der Bahnübergänge. Ob und wann der erste Zug fährt, hänge nun davon ab, ob das Land in seiner Bedarfsplanung für 2017 das Projekt als förderwürdig einstuft und die erhofften Gelder fließen können, heißt es vonseiten der Stadt Münster.

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Kontraproduktiv für die „Mobilisierung“ des Umlands für den Wohnungsmarkt wäre es allerdings, Bahn- und Busangebote gegeneinander auszuspielen, heißt es in einer Pressemitteilung des BDA. Denn es gelte, auch kleinteilige Strukturen zu aktivieren. Intelligent sei eine Kombination der Potenziale, wenn etwa Einfamilienhausgebiete im Umland für Studenten-WGs attraktiv werden sollen.

Der geplante 20-Minuten-Takt habe sich in S-Bahn-Netzen anderer Städte bewährt und sei entsprechend zu begrüßen. Die WLE-Linie als „S-Bahn“ zu benennen, stünde der Münsterland-Stadt gut zu Gesicht.

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