Kreative wollen Hill-Speicher retten
Plan B für die B-Side

Münster -

B-Side, so nennen sie den Hill-Speicher auf der B-Seite des münsterischen Hafens. Jetzt haben Kreative ein Konzept entwickelt, um das Gebäude für Kunst, Kultur und Sport zu sichern.

Freitag, 12.02.2016, 10:02 Uhr

Blinkt demnächst: Dieses Schild hängt seit gestern über dem B-Side-Eingang. Yara Thünken (l.) und Tim Többe (r.) erläuterten die Pläne der Initiative.
Blinkt demnächst: Dieses Schild hängt seit gestern über dem B-Side-Eingang. Foto: bn

Die B-Seite von Singles war früher der Platz fürs musikalische Mauerblümchen. Auch die „B-Side“ in Münsters Hafen fristete bisher ein beschauliches Dasein. Gegenüber die Amüsiermeile, nebenan das Gefahrgutlager Lenkhering. Ein Platz für Kreative, Ausstellungen, Poetry Slams.

Der Speicher auf der B-Side

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  • Eine Initiative will im Hill-Speicher im münsterischen Hafen eine Kombination aus Kultur und Sport verwirklichen.

    Foto: Günter Benning
  • Eine Initiative will im Hill-Speicher im münsterischen Hafen eine Kombination aus Kultur und Sport verwirklichen.

    Foto: Günter Benning
  • Eine Initiative will im Hill-Speicher im münsterischen Hafen eine Kombination aus Kultur und Sport verwirklichen.

    Foto: Günter Benning
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    Foto: Günter Benning
  • Eine Initiative will im Hill-Speicher im münsterischen Hafen eine Kombination aus Kultur und Sport verwirklichen.

    Foto: Günter Benning
  • Eine Initiative will im Hill-Speicher im münsterischen Hafen eine Kombination aus Kultur und Sport verwirklichen.

    Foto: Günter Benning
  • Eine Initiative will im Hill-Speicher im münsterischen Hafen eine Kombination aus Kultur und Sport verwirklichen.

    Foto: Günter Benning
  • Eine Initiative will im Hill-Speicher im münsterischen Hafen eine Kombination aus Kultur und Sport verwirklichen.

    Foto: Günter Benning
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    Foto: Günter Benning
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    Foto: Günter Benning
  • Eine Initiative will im Hill-Speicher im münsterischen Hafen eine Kombination aus Kultur und Sport verwirklichen.

    Foto: Günter Benning
  • Eine Initiative will im Hill-Speicher im münsterischen Hafen eine Kombination aus Kultur und Sport verwirklichen.

    Foto: Günter Benning
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    Foto: Günter Benning
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    Foto: Günter Benning
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    Foto: Günter Benning
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    Foto: Günter Benning
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    Foto: Günter Benning
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    Foto: Günter Benning
  • Eine Initiative will im Hill-Speicher im münsterischen Hafen eine Kombination aus Kultur und Sport verwirklichen.

    Foto: Günter Benning
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    Foto: Günter Benning
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    Foto: Günter Benning
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    Foto: Günter Benning
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    Foto: Günter Benning
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    Foto: Günter Benning
  • Eine Initiative will im Hill-Speicher im münsterischen Hafen eine Kombination aus Kultur und Sport verwirklichen.

    Foto: Günter Benning
  • Eine Initiative will im Hill-Speicher im münsterischen Hafen eine Kombination aus Kultur und Sport verwirklichen.

    Foto: Günter Benning

Doch der Idylle dräut Gefahr. Seit klar ist, dass der Ruderverein sein Domizil in den Speicher auf der Hafen-B-Seite verlegen will, fürchten Anlieger um den letzten nichtkommerziellen Ort für jenes Publikum, das einmal das kreative Flair des Hafens geprägt hat. Wenige Tage vor der Debatte im Rat über den Hill-Speicher, legen sie ein Konzept vor, das Sport und Kreatives vereint. Architektur-Studentin Yara Thünken: „Zur B-Side-Truppe gehören 40 Leute aus der Freien Szene.“

Freie Szene, nicht Sponti-Szene, darauf legt einer wie Tim Többe (33) Wert. Der Illustrator hat sein Atelier gegenüber in den Osmohallen. Wie viele andere Designer, Werber, Fotografen muss er ausziehen, wenn die Hallen abgerissen werden. „Wir hoffen, dass es für solche Leute nachhaltig am Kreativ-Kai bezahlbare Räume gibt.“

BEASER

BEASERvon blumeblau

Posted by B-Side on Freitag, 12. Februar 2016

Am Donnerstag bereitete die Gruppe in der B-Side, dem alten Hill-Speicher, eine Ausstellung vor. Künstler präsentieren ihre Werke, vor allem aber präsentieren die Aktiven ihre Pläne, die sie als Exposé bereits den Rats-Fraktionen vorgestellt haben.

Der Kern: Ruderverein und Kultur sollen in dem Gebäude vereint werden. Um das Gebäude zu erwerben und nutzbar zu machen, geht man von „mindestens drei Millionen“ Euro aus.

Eine Chance für die B-Side

Wie das zu stemmen ist, hat man bereits sondiert. In Zusammenarbeit mit dem Freiburger Mietshäuser-Syndikat würde eine GmbH gegründet. Die könnte Direkt-Kredite einholen und die Finanzierung regeln. Wichtig für Többe: „Damit würde das Projekt entprivatisiert.“ Die Ateliers würden dauernd vermietet, Wechsel wäre möglich. Und die Mieter würden in einer Selbstverwaltung über das Gebäude bestimmen.

Derzeit befindet sich der Hill-Speicher im Besitz der Stadtwerke, die es an die Rewe-Gruppe verpachtet hat. Der Vertrag läuft im Oktober aus. Soweit bisher bekannt, hat der Ruderverein , dessen Umzug von der Stadt begrüßt wird, Gespräche mit Investoren geführt. Für die sportlichen Anlangen könnte er auf Sportfördermittel in Millionenhöhe hoffen.

Zum Thema

B-Side-Ausstellung: Freitag, 19-22 Uhr, Samstag, 16-22 Uhr, Sonntag, 12-18 Uhr). Facebook: https://www.facebook.com/bsidemuenster,

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Zum Thema

Mietshäuser-Syndikat: https://www.syndikat.org/de

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Was ist das Freiburger Mietshäuser-Syndikat?

107 Hausprojekte und 19 Projektinitiativen gehören zum Freiburger Mietshäuser Syndikat. Jedes der Hausprojekte ist rechtlich selbstständig mit einem eigenen Unternehmen, das die Immobilie besitzt. Jedes hat die Rechtsform der GmbH, der „Gesellschaft mit beschränkter Haftung“. Fatalerweise“, so heißt es auf der Projektseite, gehe der starke Wunsch vieler Initiativen nach einem selbstorganisierten Hausprojekt so gut wie immer einher mit einer äußerst schwachen Kapitalausstattung der Mitglieder. In Anbetracht der erforderlichen Mittel habe sie allenfalls symbolischen Charakter. Denn für den Erwerb der Immobilie muss der Hausverein Hunderttausende von Euros leihen: Mit Krediten von der Bank oder direkt von Menschen, die das Projekt unterstützenswert finden und dort ihre Ersparnisse parken („Direktkredite“). Ältere Projekte aus dem Syndikats-Verbund sollen neue Projekte mitfinanzieren.

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