Zentrale Passage
Auszug aus dem Essay „Im Transit heimisch werden“

Hier die zentrale Passage aus dem Essay „Im Transit heimisch werden“, verfasst 2004 von Burkhard Spinnen:

Samstag, 13.02.2016, 12:02 Uhr

„Münster befindet sich recht genau in der Mitte zwischen metropoler Anonymität und kleinstädtischer Intimität, zwischen moderner Unübersichtlichkeit und antiquarischer Beschaulichkeit. Und das ist kein abstrakter Wert, nicht bloß ein Punkt auf einer Skala – nein, es ist die Alltagserfahrung dessen, der in Münster lebt. Als Münsteraner mache ich beständig die Erfahrung eines im ganz und gar positiven Sinne mittleren und das heißt: eines menschlichen Maßes.

Diese Stadt, die beileibe keine kleine Stadt ist, bringt das Kunststück fertig, sich bis heute als etwas Ganzes zu fühlen und zu zeigen. Dabei bemüht sie sich immer wieder im Erfolg, ihre Grenzen zu erreichen, aber nirgendwo überschreitet sie das aus ihrer Geschichte erwachsene Maß. Fast immer ist, was sie tut, Arbeit an ihrer Identität.“

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