Krisengespräch
Hoffnung für die Skatenight

Münster -

Es gibt neue Hoffnung für die vor dem Aus stehende Skatenight in Münster. Am Montag nahmen Stadt und Polizei den Gesprächsfaden wieder auf.

Montag, 07.03.2016, 17:03 Uhr

Sehr beliebt, aber möglicherweise in Gefahr: die Skatenight in Münster. 
Sehr beliebt, aber möglicherweise in Gefahr: die Skatenight in Münster.  Foto: Matthias Ahlke

Im Polizeipräsidium gab es zunächst lange Gesichter. Denn weil die Durchführung der zehn geplanten Skatenight-Veranstaltungen in diesem Jahr – wie berichtet – auf der Kippe steht , hatte Oberbürgermeister Markus Lewe im Internet den Schwarzen Peter an die Behörde am Friesenring geschoben: „Leider will sich die Polizei Münster aus der Begleitung dieser Veranstaltung zurückziehen“, hatte Münsters Stadtoberhaupt öffentlichkeitswirksam auf Facebook geschrieben. Zugleich stellte der Oberbürgermeister klar: „Wenn die Polizei genauso wie in den letzten 16 Jahren und wie in anderen Städten mitmacht, ist es kein Problem, dass alles so weiter läuft.“

Angesichts der Reaktionen auf eine mögliche Skatenight-Absage im Internet gab es am Montagvormittag ein neuerliches Telefongespräch zwischen dem Oberbürgermeister und Polizeipräsident Hajo Kuhlisch zu diesem Thema: „Ordnungsamt und Polizei müssen gucken, wie wir es hinkriegen“, fasste Lewe auf Anfrage den Inhalt der Unterredung zusammen. „Wir brauchen solche Formate. Das gehört zur Lebensart und Urbanität Münsters.“

3800 Skater durchstreifen die Stadt

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Angesprochen auf die Lewe-Stellungnahme sagte Polizeisprecher Roland Vorholt nach Rücksprache mit seinem Chef: „Es gibt keinen Zweifel, dass wir unseren Teil dazu beitragen.“ Er sei sehr zuversichtlich, dass es mit der Skatenight auch in diesem Jahr klappen werde, so Vorholt. Die Polizei ist in der Angelegenheit gefragt, weil für die Skater-Touren kurzzeitig Straßen gesperrt werden müssen.

Lewe, bekennender Fan der Skatenight, hatte sich darüber geärgert, dass der Eindruck entstanden sei, das städtische Ordnungsamt werde zum Spielverderber. Zeitnah soll es jetzt laut Lewe ein Gespräch zwischen Stadt, Polizei und Veranstalter geben. Letzterer zeigte sich in Person von Georg Hüging erfreut über die neue Entwicklung: „Wir stecken viel Arbeit und Engagement in die Skatenight.“ Ob es indes auch mit den neu geplanten drei Bikenight-Terminen für Fahrräder – „mit Helm und Licht“ – klappt, steht in den Sternen.

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