Stadtdirektor Schultheiß favorisiert Baumreihen
Schlossplatz-Gestaltung wird zur Chefsache

Münster -

Der Schlossplatz wird zur Chefsache. Oberbürgermeister Markus Lewe will die Zukunft der größten Freifläche in der Mitte Münsters für eine erneute politische Debatte im Verwaltungsvorstand vorbereiten. Stadtdirektor Hartwig Schultheiß favorisiert eine Neugestaltung mit Baumreihen.

Samstag, 19.03.2016, 09:00 Uhr

Der Schlossplatz im Herzen der Stadt wird zum Parken und für Großveranstaltungen genutzt. Seit Jahren diskutiert Münster über eine Neugestaltung.
Der Schlossplatz im Herzen der Stadt wird zum Parken und für Großveranstaltungen genutzt. Seit Jahren diskutiert Münster über eine Neugestaltung. Foto: Luftbildkontor Fischer/Archiv

Still ruht der See. Oder besser der Schlossplatz. Und das seit Jahrzehnten. Dabei gibt es Dutzende Pläne, wie Münsters größte Freifläche in der Innenstadt aufgewertet werden könnte. Zuletzt regte der Verein der Kaufmannschaft, der das Projekt für sich entdeckt hatte, einen Barockgarten an, was wie alle übrigen Vorschläge in den tiefen Schubladen der Stadtverwaltung verschwand.

Oberbürgermeister Markus Lewe erklärt den Dauerbrenner nun zur Chefsache. Er wird die Zukunft des Schlossplatzes im städtischen Verwaltungsvorstand auf die Tagesordnung setzen. Mit dem möglichen Ziel im Hinterkopf, dass die Politik die notwendigen Personal- und Sachmittel bei der Haushaltsberatungen 2017 lockermacht.

Fläche gehört größtenteils dem Land

Bislang fehlt schlicht das Geld im eng gestrickten Haushalt, in eine Entwicklung der Brachfläche, die zum größten Teil dem Land gehört, einzusteigen. „Wir brauchen das Land für die Weiterentwicklung des Platzes“, betont Stadtdirektor Hartwig Schultheiß.

Bereits Anfang des Jahres 2012 hatte die CDU den Antrag gestellt, die Planung voranzubringen. Vier Jahre ist allerdings nichts passiert. „Wir haben uns mehr als einmal darum gekümmert. Das Thema gehört endlich auf die Agenda“, sagt Fraktionschef Stefan Weber.

Die Pläne für einen Barockgarten auf dem Schlossplatz (ehem. Hindenburgplatz)

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  • Erste Entwürfe haben die Architekten am Mittwoch vorgestellt.

    Foto: Bolles + Wilson
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Deshalb fordert die Union die Verwaltung erneut auf, dass ein Handlungsrahmen, am besten ein Konzept und ein Zeitplan erarbeitet werden. Und die Münsteraner sollen frühzeitig eingebunden werden, sagt Weber.

Baumreihen und Randbebebauung

Kommentar

Die Neugestaltung des Schlossplatzes - eine unendliche Geschichte: Knackpunkte sind das Parken und der Send, meint Ralf Repöhler in seinem Kommentar.

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Die CDU regt einen Runden Tisch mit Vertretern des Bau- und Liegenschafts­amtes NRW, der Universität und Send-Beschicker, des Ver­eines der Kaufmannschaft, der Verwaltung und der Politik an. Dabei soll der „liegenschaftliche Nutzen“ geklärt und sich mit der Uni auf ­Optionen geeinigt werden.

Lewe und Schultheiß können dem CDU-Vorstoß viel abgewinnen. Der Planungsdezernent stellt sich vor, dass der Schlossplatz mit Baumreihen gestaltet wird, um Nutzungen wie Parken und Send auch in Zukunft zu ermöglichen. Eine Bebauung sieht er nur am Kalkmarkt und entlang der Gerichtsstraße, um den Platz besser zu fassen.

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