Kommentar: Der Schlossplatz und seine Neugestaltung
Die unendliche Geschichte

Der frühere NRW-Ministerpräsident Jürgen Rüttgers (CDU) wollte der Stadt den damaligen Hindenburgplatz sogar mal schenken – im Kontext mit dem an­gestrebten Bau der Musikhalle. Acht Jahre später steht weder das Konzerthaus, das über einen Bürgerentscheid stolperte, noch ist das inzwischen zum Schlossplatz unbenannte Areal entwickelt worden. Ein Kommentar.

Samstag, 19.03.2016, 09:03 Uhr

Gleich mehrfach hatte der Verein der Kaufmannschaft versucht, die Zukunftsdebatte über die größte Innenstadt-Freifläche zwischen Kalkmarkt und altem Lindenhof-Areal zu beleben. Viel Applaus gab es für die Entwürfe von Architektur-Professor Dieter Baumewerd , der eine Neugestaltung nach Pariser Vorbild mit dicht gewachsenen Baum-Alleen vorsah – Baumewerd ist inzwischen verstorben.

Knackpunkt der Neu­gestaltung des Schloss­platzes bleibt die Frage des Parkens. Eine unterirdische Tiefgarage ist wirtschaftlich kaum zu betreiben, zumal die Preise in der Lage nicht in die Höhe schnellen können. Und auch der Send als ein Stück Kulturgut der Stadt muss weiterhin dort stattfinden können.

Vor allem aber sollte sich das Land die Frage stellen, was aus seinem Filetstück mitten in Münster werden soll.

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