Semesterticket
Studierende zahlen mehr für Fahrten

Münster -

Die Konditionen über die Fortführung des Semestertickets für rund 60 000 Studierende in Münster und der Region sind ausgehandelt. Das Ticket wird ab dem nächsten Wintersemester um gut 18 Euro teuer.

Mittwoch, 06.04.2016, 14:04 Uhr

Die Konditionen für das Semesterticket wurden neu ausgehandelt.  
Das Semesterticket wird im Winter teurer.   Foto: Gunnar A. Pier

Bisher kostet es 94,90 Euro, künftig 113 Euro. Dafür können Studierende der münsterischen Hochschulen und Hochschulen in der Region, einschließlich derjenigen im niederländischen Enschede , Busse und Bahnen ein halbes Jahr lang frei nutzen.

Im Zuge der Verhandlungen um die neuen Konditionen hatten die Asten der Hochschulen und die Verkehrsbetriebe gemeinsam ein wissenschaftliches Gutachten in Auftrag gegeben, dazu gehörte auch eine Nutzer-Befragung, an sich 11.000 Studierende beteiligten. Ergebnis war laut Uni-Asta, dass 93 Prozent aller Studierenden das Semesterticket nutzen.

Die neuen Konditionen gelten für die nächsten fünf Jahre, die Preissteigerung entspreche der turnusmäßigen Erhöhung der Ticket-Tarife, legt der Uni-Asta dar. Dessen Vorsitzender Cedric Döllefeld hätte sich zwar „eine geringere Preissteigerung gewünscht, weist aber darauf hin, dass die hiesige Region noch ein in NRW vergleichsweise preiswertes Ticket habe. „Im Ruhrgebiet zahlen die Studierenden bereits 130 Euro“, so Döllefeld.

Zu den 113 Euro kommen für alle Studierenden noch 46 Euro für das NRW-Ticket hinzu. Dieses berechtigt, im ganzen Land die öffentlichen Verkehrsmittel bis auf den Bahn-Fernverkehr zu nutzen.

Für das regionale Semesterticket gelten weiter die bisherigen Bedingungen – zusätzlich bekommen Kinder von Studierenden bis 14 Jahre in Begleitung der Eltern freie Fahrt. Außerdem wollen die Stadtwerke Münster den Nachtbusverkehr erweitern.

Anzeige
http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/3913336?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F92%2F4847812%2F4847829%2F
Unbekannte sprengen Geldautomat
Die Sprengung des Geldautomaten an der Westfalen Tankstelle hat heftige Folgeschäden hinterlassen: Schaufenster und Tür sind demoliert worden.
Nachrichten-Ticker