Observantenkirche
Zeitweise Pferdestall und Requisitenlager des Stadttheaters

Die Observantenkirche war die erste Kirche, die in Münster nach dem Westfälischen Frieden gebaut wurde. Die Klosterkirche der Franziskaner-Observanten wurden 1697 vollendet und war ursprünglich wohl sehr viel prunkvoller ausgestattet als in ihrer heutigen schlicht-eleganten Gestaltung. Nach Auflösung des Klosters Anfang des 19. Jahrhunderts fiel der Bau in preußischen Staatsbesitz und wurde vom Militär, teilweise als Pferdestall, genutzt, später vom Theater als Requisitenlager. Im Zweiten Weltkrieg wurde die Kirche fast vollständig zerstört und in den 60er Jahren als evangelische Universitätskirche wieder aufgebaut. Dach, Fenster und Heizung waren zuletzt so sanierungsbedürftig, dass das Gebäude nicht mehr nutzbar war.

Freitag, 13.05.2016, 20:05 Uhr

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