Fahndungserfolg der Polizei nach Brandschlag in Hiltrup
Hiltrup reagiert mit Erleichterung

Münster-Hiltrup -

In Feuerwehrkreisen wusste man es schon in der Nacht zu Samstag. Der oder die Täter hatten am Tatort auffällige Spuren auf einer frisch eingesäten Fläche hinter dem Flüchtlingsheim hinterlassen. Die Rettungskräfte wurde ausdrücklich gebeten, während ihres Löscheinsatzes peinlichst darauf zu achten, diese Bereiche nicht zu betreten.

Montag, 06.06.2016, 20:06 Uhr

Nach dem Brand. 
Nach dem Anschlag in Hiltrup. Foto: Ahlke

„Da haben sie aber Dampf gemacht“, sagten Rettungskräfte des Hiltruper Löschzuges zu dem Fahndungsdruck, den die Polizei während des Wochenendes aufgebaut hatte und daher Montag die Nachricht von der Festnahme eines tatverdächtigen 23-jährigen Mannes die Runde machen konnte.

Die Überraschung über die Festnahme war in Hiltrup allerorten groß. Und damit bei den meisten Menschen auch die Erleichterung. „Es wäre gut, wenn man den Richtigen gefasst hatte“, äußerte sich Bezirksbürgermeister Joachim Schmidt. Für den Stadtteil wäre es wichtig, wenn möglichst zügig Licht ins Dunkel gebracht würde und der Ort nicht in quälender Ungewissheit über den oder die Täter leben müsste.

Brandanschlag Flüchtlingsunterkunft Hiltrup

Schockiert reagierten allerdings nicht wenige Menschen auf die Nachricht, dass ausgerechnet ein junger Mann aus Hiltrup verdächtigt werde, die Brandanschläge begangen zu haben. Vielfach wurde die Vermutung geäußert, der 23-Jährige könne die Taten nicht allein begangen haben. Dieses bestätigte sich am Nachmittag mit der Festnahme eines zweiten Tatverdächtigen. 

Lewe zum Brandanschlag

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