Kunst-Verkauf
Chillida-Bänke sollen in Münster bleiben

Münster -

Das Land hat eine Lösung für einige Kunstschätze aus der Insolvenzmasse der WestLB gefunden. Danach kann auch die berühmte Chillida-Skulptur in Münster bleiben.

Montag, 04.07.2016, 07:07 Uhr

 
  Foto: Oliver Werner

Die Pläne über die Zukunft der Kunstwerke aus der Insolvenzmasse der WestLB haben sich konkretisiert. Wie unsere Zeitung aus gut unterrichteten Kreisen erfuhr, gehört die Skulptur „Toleranz durch Dialog“ von Eduardo Chillida im Rathausinnenhof zu den Kunstwerken, die in den Besitz einer landeseigenen Stiftung übergehen. Der Verbleib des Kunstwerks in Münster wird damit gesichert.

Kulturministerin Christina Kampmann hat am heutigen Montag zu einem Gespräch mit Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Kultur über die Zukunft der Kunstwerke aus Unternehmensbesitz eingeladen, dabei soll offiziell werden, welche Stücke in den Besitz der Stiftung übergehen sollen. Nach der Insolvenz der Landesbank waren die Kunstschätze in den Besitz der Portigon AG als deren Rechtsnachfolgerin übergegangen. Die WestLB hatte die Chillida-Skulptur 1992 der Stadt Münster als Dauerleihgabe zur Verfügung gestellt.

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