Stadtfest "Münster mittendrin"
Platzverweis für Bundeswehr-Fahrzeuge

Münster -

Die Bundeswehr hat am Freitagmittag zwei Einsatzfahrzeuge von ihrer Stadtfest-Fläche auf der Stubengasse abgezogen. Die Organisatoren des Festes verweisen auf „Kritik von Bürgern“.

Freitag, 08.07.2016, 20:07 Uhr

Gegen 13.30 Uhr rückten die Bundeswehr-Fahrzeuge von der Stubengasse ab.
Gegen 13.30 Uhr rückten die Bundeswehr-Fahrzeuge von der Stubengasse ab. Foto: kal

Auch die Bundeswehr präsentiert sich auf dem Stadtfest – seit Freitagmittag allerdings ohne Einsatzfahrzeuge. Ein Spähwagen sowie ein Sanitätsfahrzeug verließen gegen 13.30 Uhr auf Drängen der Stadtfest-Organisatoren die Stubengasse. „Einige Bürger hatten sich erschrocken“, betont Ana Voogd , Geschäftsführerin der „ Münster mittendrin GmbH“. Das Stadtfest sei „ein friedliches und fröhliches Fest“, kein Ort für Diskussionen.

Mit dem Abzug sei man einem Wunsch der Organisatoren entgegengekommen, kommentiert Andreas Kremer, Karriereberatungsoffizier der Bundeswehr in Münster, die Entscheidung, die Fahrzeuge noch vor dem offiziellen Beginn des Stadtfestes in die Kaserne zurückzuschicken. Zugleich zeigt er sich ein wenig erstaunt, hätte doch den Organisatoren das Konzept der Bundeswehr für die von ihr angemietete Stubengasse im Vorfeld vorgelegen. „Ihnen war bekannt, dass Fahrzeuge vor Ort sein werden“, so Kremer. 

Stadtfest "Münster mittendrin" am Samstagnachmittag

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  • Foto: Matthias Ahlke
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Ana Voogd räumt ein, dass dies richtig sei. „Allerdings wussten wir im Vorfeld nicht, wie die Fahrzeuge in der Realität auf die Passanten wirken würden.“ Dass man das Konzept der Bundeswehr zunächst akzeptiert hatte, sei im Rückblick „ein Fehler“ gewesen.

Rückendeckung bekommen die Organisatoren, die sich laut Voogd einstimmig für den Abzug der Fahrzeuge aussprachen, vom Veranstalter des Stadtfestes, der Stadt Münster. „Wir finden es gut, dass die Stubengassen-Fläche angepasst worden ist“, so Bernadette Spinnen, Leiterin von Münster-Marketing. Gerade bei einem Stadtfest sollten Konflikte vermieden werden.

Die Bundeswehr wird sich nun, wie im Vorjahr auch, ganz ohne Fahrzeuge präsentieren. Immerhin, so Voogd, gebe es ja noch einen Flugsimulator und ein Rettungsboot. Grundsätzlich hätten die Organisatoren keine Probleme mit der Bundeswehr – „schließlich ist sie regional und überregional ein großer Arbeitgeber“.

Am Nachmittag bekam die Bundeswehr übrigens noch Besuch von jenen, die offenbar sehr wohl ein Problem mit der Bundeswehr haben: Einem Protestaufruf der Linken folgten rund 50 Anhänger. 

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