JVA-Neubau in Münster
Eile beim JVA-Standort

Münster -

Der Personalrat im Gefängnis an der Gartenstraße drängt auf eine rasche Entscheidung beim Gefängnisneubau. Die Standortfrage müsse bis Ende des Jahres entscheiden sein, so Personalratschef Achim Hirtz.

Donnerstag, 21.07.2016, 18:07 Uhr

JVA-Personalratschef Achim Hirtz fordert Planungssicherheit und eine schnelle Standortentscheidung.
JVA-Personalratschef Achim Hirtz fordert Planungssicherheit und eine schnelle Standortentscheidung. Foto: hpe

Die Entscheidung für einen neuen Gefängnis-Standort in Münster muss bis Ende des Jahres gefallen sein, damit „unsere Leute eine Perspektive haben“, sagt der Personalratsvorsitzende der JVA Münster , Achim Hirtz .

Gut eine Woche nach seinem Offenen Brief an Stadt, Land und den Bau- und Liegenschaftsbetrieb ist Hirtz davon überzeugt, dass „die Botschaft angekommen ist“. Aktuell wird ein Teil der 270-köpfigen Belegschaft aus dem weitgehend verwaisten Gefängnis an der Gartenstraße im Hafthaus Borken sowie in der JVA Werl eingesetzt. Im Rotationsverfahren auf freiwilliger Basis sollen weitere Bedienstete nun vorrübergehend in Gefängnissen im nördlichen Ruhrgebiet aktiv werden. Der Rest betreut die rund 50 Häftlinge, die weiter in Münster dort einsitzen, wo keine Einsturzgefahr besteht. Weil die Auftragslage in den Gefängnis-Werkstätten an der Gartenstraße gut ist, wird es bei der reduzierten Dauerbelegung in Münster bleiben.

Da im Frühjahr 2017 Landtagswahlen sind, rechnet Hirtz, der auch im Vorstand des Bundes der Strafvollzugsbediensteten NRW ist, mit einer raschen Entscheidung: „Justizminister Kutschaty muss den Neubau zur Chefsache machen. Das Geld ist da, jetzt muss die Stadt Münster schnell Planungsrecht schaffen.“

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