Neues Haus der Verbände
Bald sind alle eingezogen

Münster -

Die ersten sind bereits eingezogen in das Haus an der Schillerstraße 44, wo funktionaler Arbeitsraum entstanden ist. Mieter sind elf katholische Verbände sowie drei Organisationen, darunter die Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit.

Freitag, 02.09.2016, 09:09 Uhr

Auf gute Nachbarschaft: Elf katholische Verbände und Initiativen sowie drei Organisationen sind demnächst allesamt unter einer Adresse zu finden.
Auf gute Nachbarschaft: Elf katholische Verbände und Initiativen sowie drei Organisationen sind demnächst allesamt unter einer Adresse zu finden. Foto: Oliver Werner

Ob KAB, CAJ, KKV oder kfd – an der Schillerstraße 44a stehen die Zeichen auf Einzug. Denn das Bauwerk an dieser Adresse ist fast vollendet – und es ist gut geworden.

Elf katholische Verbände, darunter das Kolpingwerk oder die Katholische Studierende Jugend sowie drei Organisationen (Christliche Initiative Romero, Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit und die Katholische Landesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz) sind allesamt rundum glücklich, ihre Arbeit fortan unter einem Dach fortsetzen zu können – Dank der Bischof-Hermann-Stiftung. Ziehvater des Hauses ist Peter Brüggemann , der als Geschäftsführer im „Unruhestand“ viel zu tun hat und dessen Nachfolger Dietmar Davids ist.

Am Donnerstag kamen die Vertreter der Verbände, Initiativen und Organisationen im Ketteler-Haus zusammen, in freudiger Erwartung auf ihre Arbeit unter einem Dach. Einige Mieter sind schon eingezogen „Der Rohbau war Ende 2015 fertiggestellt, ab Juni konnten die ersten einziehen“, sagte Davids. Die drei Etagen und das Dachgeschoss – als Heimat für vier stationäre Plätze in der Wohnungslosenhilfe – auf 2008 Quadratmetern sind nach Bedarf zugeschnitten mit Besprechungsräumen, Keller und unterirdischem Parkraum.

„Vor 100 Jahren stand an dieser Stelle ein riesengroßer Saal für Versammlungen“, blickte Peter Brüggemann in die Geschichte zurück. „Im Krieg wurde das Gebäude völlig zerstört und nicht wieder aufgebaut“, berichtete Brüggemann, der sich nun umso mehr freut, dass das Haus für über fünf Millionen Euro fast fertig ist.

An einem Namen, einer Haustelefonliste, Homepage und Flyer, die im Kirchenfoyer ausliegen sollen wird noch gearbeitet für das Domizil, dass den katholischen Verbänden für ihre verschiedenen Aufträge eine räumliche Nähe, eine nette Zusammenarbeit, offene Türen und eine einladende Atmosphäre beschert. „Zudem hat das Haus den Charme von Eigenständigkeit und lebt nicht von Bischofs Gnaden“, meinte ein Teilnehmer der Runde.

Apropos Bischof. Dr. Felix Genn segnet am 31. Oktober in einer Feierstunde die Räume an der Schillerstraße 44a ein. Die Verbände wollen zu einem späteren Zeitpunkt die Nachbarn zu einer Hausbegehung einladen.

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