Kandidatur von Frank Baumann, CDU
Am meisten drückt die Wohnungsnot

Münster -

Fast 30 Jahre Kommunalpolitik: Jetzt will Frank Baumann für die CDU in den Landtag. Steigende Mieten, Wohnungsmangel - das will Baumann ändern.

Sonntag, 11.09.2016, 07:09 Uhr

Frank Baumann (CDU)
Frank Baumann (CDU) Foto: CDU

Der Treffpunkt ist offensichtlich mit Bedacht gewählt: In den Räumen der Zukunftswerkstatt Kreuzviertel an der Schulstraße erläutert CDU-Ratsherr Frank Baumann seine Bewerbung für die CDU-Landtagskandidatur im Norden Münsters. Auf fast 30 Jahre kommunalpolitische Basisarbeit blickt Baumann zurück: „Es ist reizvoll, diese Erfahrung in den Landtag zu bringen“, sagt der 51-jährige Programmierer.

Zum fünften Mal ist er 2014 im Kreuzviertel direkt in den Rat der Stadt gewählt worden. Gerne würde er sein politisches Engagement auf anderer Ebene 2017 fortführen. Bürgerbeteiligung und Unterstützung bürgerschaftlichen Engagements liegen Baumann nach eigenem Bekunden am Herzen. Schon früh habe er sich deshalb für die Zukunftswerkstatt Kreuzviertel eingesetzt.

„Ich komme aus einem urbanen, städtischen Bereich“, betont Baumann. Die Probleme, die drücken, kennt er aus nächster Nähe: Um der Wohnungsnot Herr zu werden, „müssen wir es schaffen, Flächen bereitzustellen“. Mit Blick auf die Landesplanung wirft Baumann Düsseldorf eine „wohnungsfeindliche Landespolitik“ vor. Dabei sei es gerade für kleine Ortsteile wichtig zu wachsen, um die Infrastruktur „überlebensfähig zu halten“. In der Debatte um den CDU-Kurs macht sich Baumann für den „christdemokratischen Markenkern“ stark: „Man darf nicht die eine schwache Gruppe gegen die andere ausspielen“, nennt er ein Beispiel. Auf Münster gemünzt: „Wir müssen die Stadt im Gleichgewicht halten.“ Umwelt- und Planungspolitik gehören zu den Schwerpunkten des „überzeugten Europäers“, dessen Ehefrau aus der Partnerstadt Lublin kommt.

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