Greenpeace-Aktion gegen Plastiktüten
"Das kommt nicht in die Tüte"

Unter dem Motto "Das kommt nicht in die Tüte" startete am Samstag offiziell eine gemeinsame Aktion von Greenpeace und der Interessengemeinschaft der Marktbeschicker. Ziel ist die Reduzierung von Einweg-Plastiktüten zur Verpackung von Obst und Gemüse, Fleisch, Käse und Backwaren.

Samstag, 10.09.2016, 13:09 Uhr

Greenpeace-Aktion gegen Plastiktüten : "Das kommt nicht in die Tüte"
Auf dem Wochenmarkt werben Greenpeace und die Interessengemeinschaft der Marktbeschicker gemeinsam für den Gebrauch von Mehrwegtaschen. Foto: Christina Hustedt

Dazu designte und kaufte der Marktverein 15.000 umweltfreundliche und recycelte Mehrwegtaschen, die die Marktbeschicker wiederum kaufen und an ihre Kundern weitergeben können. "9.000 Stück sind schon verkauft", freut sich Rita Westhoff , Vorsitzende der 150 Marktbeschicker in Münster .

blödetüten
Foto: Christina Hustedt

Kostenlos oder gegen einen kleinen Obulus geben die Händler nun die leuchtend grünen Taschen mit dem Sloagan "Plastikfrei, wir sind dabei" ab. "Wir wollen mit der Aktion neben der konkreten Vermeidung von Plastikmüll vor allem auch ein Bewusstsein schaffen",  betonte Lukas Reinhardt von Greenpeace Münster am Samstag am Stand der Umweltschutzorganisation.

Und das gelte sowohl für die Markthändler als auch für die Kunden. "Viele Stammkunden kommen schon mit ihren eigenen Körben, Trolleys und und Tasche zum Markt. Das finden wir großartig", lobt Rita Westhoff. Doch auch für die anderen soll mit der Aktion der Griff zur Plastiktüte immer seltener werden. "Man muss an einem Umdenken kontinuierlich arbeiten", sagt Rita Westhoff. In der Kooperation mit Greenpeace sei dafür ein kompetenter Partner gefunden.  

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