UKM im Aufwind
Uniklinik baut an ihrer Zukunft

Münster -

„Universitätsmedizin 2025“ – so heißt der in­frastrukturelle Masterplan, mit dem das Universitätsklinikum Münster (UKM) seinen Campus fit für die Zukunft machen will. „Wir wollen Forschung, Lehre und Krankenversorgung enger verknüpfen“, sagt Dr. Christoph Hoppenheit, Kaufmännischer Direktor des UKM.

Freitag, 16.09.2016, 08:09 Uhr

Auch die Sanierung der Bettentürme ist Teil des Masterplans.
Auch die Sanierung der Bettentürme ist Teil des Masterplans. Foto: Matthias Ahlke

„Auf Basis unseres Masterplans wollen wir langfristig das gesamte Klinikgelände neu ordnen. Thematisch verwandte Einrichtungen sollen in übergeordneten Funktionsbereichen gebündelt werden. So wollen wir uns qualitativ und wirtschaftlich besser aufstellen“, so Hoppenheit .

Neben zahlreichen bereits abgeschlossenen und noch laufenden Baumaßnahmen – wie dem Bau eines Eltern-Kind-Zentrums oder der Sanierung der Klinik-Türme – ist auch eine Neugestaltung des nördlichen Klinikgeländes entlang der Albert-Schweitzer-Straße zwischen Schmeddingstraße und Coesfelder Kreuz geplant. „In diesem Bereich des Campus planen wir den Neubau eines Operativen Zentrums als Erweiterung unseres Zentralklinikums“, erklärt Hoppenheit. „Vorher sind eine generelle Neuordnung der Fläche und weitere Baumaßnahmen wie die Schaffung eines oberirdischen Parkdecks notwendig.“

Gemeinsam mit dem Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung der Stadt Münster hat das UKM Anfang des Jahres einen städtebaulichen Realisierungswettbewerb ausgelobt, der jetzt abgeschlossen wurde. Ziel des Wettbewerbs war es, ein städtebauliches Konzept sowie ein Verkehrs- und Erschließungskonzept für den Bereich des Zentralklinikums zu erarbeiten. Das Preisgericht, besetzt mit Vertretern des UKM, der Stadt Münster sowie Städteplanern und Sachverständigen, zeichnete das Düsseldorfer Architekturbüro Ingenhoven Architects GmbH mit dem ersten Preis aus. „Ingenhoven Architects hat uns mit einem flexiblen, aber trotzdem aufgeräumten Konzept überzeugt“, erläutert Hoppenheit. „Das Ergebnis dieses Wettbewerbsverfahrens fließt in unsere weitere Rahmenplanung und entsprechend auch in das hochbauliche Wettbewerbsverfahren zur Erweiterung des Zentralklinikums ein.“

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