24. Handorfer Herbst
Ein Fest der Superlative

Münster -

Beim 24. Handorfer Herbst, zu dem die Kaufmannsgilde Handorf am 25. September über 25 000 Besucher erwartet, werden neue Highlights geboten.

Freitag, 16.09.2016, 06:09 Uhr

Sie haben das Programm festgezurrt (v.l.) Norbert Hansen, Angelika Schwakenberg, Thomas Schwakenberg und Peter Rottstock von der Kaufmannsgilde Handorf. Kiepenkerl Klaus Urbaum wird beim Handorfer Herbst eine Traditionsnote setzen.
Sie haben das Programm festgezurrt (v.l.) Norbert Hansen, Angelika Schwakenberg, Thomas Schwakenberg und Peter Rottstock von der Kaufmannsgilde Handorf. Kiepenkerl Klaus Urbaum wird beim Handorfer Herbst eine Traditionsnote setzen. Foto: hö

Auf einer Gesamtlänge von 1,6 Kilometern wird sich der Ortskern beim Handorfer Herbst am Sonntag (25. September) in eine Genussmeile verwandeln. Rund 190 Standbetreiber bieten Anregungen, Unterhaltung, kulinarische Köstlichkeiten, erstmals auch Fruchtlikörverkostung und natürlich traditionelle Handwerkskunst – eine Spezialität dieser Traditionsveranstaltung, bei der 25 000 bis 30 000 Besucher erwartet werden. Einige neue Programmpunkte wurden festgezurrt, „jetzt brauchen wir nur noch beim Wetter eine Punktlandung“, sagt Norbert Hansen von der Kaufmannsgilde Handorf.

Stolz sind die Organisatoren auf ihren Kunsthandwerkermarkt, auf dem Seiler, Töpferer mit alter russischer Raku-Technik, Steinmetze und alte Druckereikunst zu sehen sind. Ein Steinofenbäcker aus dem Sauerland wird traditionelle Brote zaubern. Neu ist zudem die Präsentation historischer Gefährte der Treckerfreunde Gelmer ab 13 Uhr auf der Dorbaumstraße.

Auf drei Bühnen versprechen die Kaufleute von 11 bis 18 Uhr Musik vom Feinsten. Auf der Bühne am Wersehof spielen die Dandys, auf dem Petronillaplatz die Jazz- und Rockbands Rebuilt und Monday-Night. Auf der dritten Bühne an der Ecke Handorfer Straße/Kötterstraße sorgt die Band Finetime für Stimmung.

Gleichzeitig haben die Kaufleute den guten Zweck im Blick. Geplant ist ein Radelwettstreit mit Prominenten, dessen Erlös der Leukämie-Selbsthilfegruppe zugute kommen soll. An der Handorfer Straße/Ecke Kötterstraße treten Prominente wie Verleger Wolfgang Hölker, Türmerin Martje Saljé oder Preußen-Spieler 20 Minuten in die Pedale eines Heimtrainers. Wer die geschafften Kilometer überbietet, dem winken attraktive Preise. Die Startgebühr von zehn Euro geht ebenso an die Leukämie-Selbsthilfe wie die in Euro umgerechneten Gesamtkilometer an diesem Tag erklärt Angelika Schwakenberg.

Sportlich betätigen können sich auch die Kinder – etwa beim Bungee-Jumping oder Wasserkugel-Lauf.

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