Preußen Münster
Bis März 2017 soll Stadion-Frage geklärt sein

Münster -

Preußen-Gipfel im Rathaus: Oberbürgermeister Lewe hatte die Spitzen von Preußen Münster eingeladen. Nach 90 Minuten gab es klare Botschaften.

Mittwoch, 02.11.2016, 17:11 Uhr

An der Hammer Straße ist die Ausbaufähigkeit des Stadions für Erst- bzw. Zweitligatauglichkeit nicht gegeben. 
An der Hammer Straße ist die Ausbaufähigkeit des Stadions für Erst- bzw. Zweitligatauglichkeit nicht gegeben.  Foto: Oliver Werner

Das Gipfeltreffen im Rathaus zum Thema Stadionneubau ging über 90 Minuten – so lange wie eben ein Fußballspiel dauert. Herausgekommen ist im Sinne der Sache etwas mehr als ein maues Unentschieden. Nach dem Gespräch auf Einladung von Oberbürgermeister Markus Lewe formulierte Preußen-Präsident Christoph Strässer die „gemeinsam wichtige Botschaft“: „Das Stadion soll in Münster bleiben.“

Damit stellte Strässer alle kursierenden Gedankenspiele über den Bau einer Fußballarena in der Umgebung Münsters ins Abseits. Stattdessen gilt die taktische Marschrichtung der Nieberdingstraße: Bis zum 31. März 2017 soll definitiv geklärt sein, wann das dortige Gelände frühestens für den Bau einer Fußballarena zur Verfügung stehen könnte – „unter der Voraussetzung, dass privates und nicht städtisches Geld investiert wird“, wie Oberbürgermeister Lewe betonte.

An der Nieberding­straße hat die Stadt zwar die Fläche für ein Stadion vorgehalten. Doch man ist längst noch nicht Eigentümer aller erforderlichen Grundstücke in dem Bereich. Wie es an dem Standort weitergehen kann, soll laut Lewe die „umfassende Bestandsaufnahme“ bis Frühjahr zeigen.

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Strässer betonte, dass es dem Verein wichtig sei, einen Stadionneubau nicht mehr auf die lange Bank zu schieben. Im Augenblick sei von Seiten der Wirtschaft die Bereitschaft hoch, in Fußball zu investieren Dabei werde es „unter 30 000 Zuschauern nicht gehen“. Unter Verweis auf Rückmeldungen vom Deutschen Fußball-Bund und der Wirtschaft stellte der Preußen-Präsident fest: An der Hammer Straße sei die Ausbaufähigkeit des Stadions für Erst- bzw. Zweitligatauglichkeit nicht gegeben.

Dennoch soll das laufende Bebauungsplanverfahren für den Bereich Berg Fidel weitergeführt werden. Denn für ein Leistungszentrum und den Jugendsport ist auch der SC Preußen nach Strässers Worten weiter auf das Areal am jetzigen Stadion angewiesen. Denn an der Nieberdingstraße stehe nur die Fläche für ein reines Stadion zur Verfügung.

Den Kontakt zur Politik will der Verein wieder intensivieren: So soll der interfraktionelle Arbeitskreis Stadion bald tagen. Oberbürgermeister Lewe will vorerst einmal im Monat mit Strässer und dem neuen Aufsichtsratsvorsitzenden Fabian Roberg, der am Mittwoch ebenfalls mit von der Partie war, den Austausch suchen.

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