SPD zu Preußen-Plänen
Stadion: „Lewe muss liefern“

Münster -

„Lewe muss liefern“ – das fordert die SPD-Fraktion im Rat nun angesichts der Debatte um das Preußenstadion.

Mittwoch, 16.11.2016, 17:11 Uhr

Philipp Hagemann (SPD)
Philipp Hagemann (SPD)

„Wenn der Standort Nieberdingstraße in der Stadiondiskussion je etwas anderes gewesen sein sollte als eine Beruhigungspille der Stadtspitze nach dem Scheitern der Pläne zum Preußenpark, muss Oberbürgermeister Markus Lewe jetzt aktiv werden,“ fordert Ratsherr Philipp Hagemann , sportpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion im Rat der Stadt Münster .

Viele Fans hätten das 1989 von OB Twenhöven auf dem Rathausbalkon gemachte Versprechen, ein neues Stadion zu bauen, noch vor Augen. „In der Realität spielt der SC Preußen immer noch im 1926 errichteten Stadion an der Hammer Straße,“ so Hagemann. „Es wird langsam Zeit, zu liefern. Vor nicht mal zwei Wochen ließ die Stadt noch verlauten, dass der Rat den Standort Nieberdingstraße „vor Jahren durch Beschluss gesichert habe“ – diese Formulierung sei so vieldeutig wie wertlos, schreibt die SPD in einer Mitteilung. Richtig sei, dass im Flächennutzungsplan ein Stadionstandort gesichert worden sei. Richtig sei allerdings auch, dass es die durch den OB geführte Stadtverwaltung versäumt habe, die Flächen ins Eigentum der Stadt zu bringen.

„Der Rat der Stadt Münster hat vor nunmehr 13 Jahren beschlossen, die Flächen an der Nieberdingstraße „sukzessive zu erwerben“ (V/0412/2002, beschlossen am 16. Juli 2003, Beschlusspunkt 3.2).

„Jetzt, da der Verein einen neuen Standort sucht, müssen wir feststellen: passiert ist seither nichts,“ so Hagemann: „Oberbürgermeister Markus Lewe ist jetzt gefordert.“

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