Woche des Respekts
Respekt aus einer anderen Perspektive

Münster -

„Respekt kann viele Facetten haben“, erklärt Kordula Attermeyer von der Staatskanzlei NRW. Doch wie kann man diese mit einer Kamera festhalten? Die Mitglieder des „RespektWalks“ wagten einen Versuch.

Donnerstag, 17.11.2016, 21:11 Uhr

Die Kameras sind gezückt: Sharon Fehr (r.) zeigte den Teilnehmern des „Respekt Walks“ die Synagoge.
Die Kameras sind gezückt: Sharon Fehr (r.) zeigte den Teilnehmern des „Respekt Walks“ die Synagoge. Foto: anf

Kameras und Smartphones waren gezückt, das Thema Religion rückte in den Fokus des Suchers: Das Fotoprojekt „RespektWalk“ machte am Donnerstag in Münster Station.

Im Rahmen der am Freitag zu Ende gehenden „Woche des Respekts“ werden in Köln, Aachen , Marl, Münster und Düsseldorf die verschiedenen Facetten von Respekt visuell und künstlerisch thematisiert. Der „Respekt Walk“ fand am Dienstag und Mittwoch bereits in Aachen und Marl statt, am Donnerstag machten sich zehn Teilnehmer in Münster auf den Weg. Zu je einem Thema wurden Orte besucht und Gespräche geführt. Im Zentrum des Medienkompetenzprojektes standen Fotos, mit denen die Teilnehmer ihre Eindrücke festhalten sollten.

In Münster wurde Respekt im Zusammenhang mit Religion behandelt. Unter der Führung von Kordula Attermeyer von der Staatskanzlei NRW wurden der Dom und die Jüdische Gemeinde besucht.

„Respekt kann viele Facetten haben“, sagte Kordula Attermeyer zu Beginn des Treffens bei der Jüdischen Gemeinde an der Klosterstraße. Dort wurde die Gruppe von Sharon Fehr , Vorsitzender der Gemeinde, empfangen. Er führte die Teilnehmer durch das gesamte Haus, beantwortete Fragen und stand den Fotografen auch Modell. „Das Herzstück des Hauses ist die Synagoge“, erläuterte Sharon Fehr. Dort boten sich den Teilnehmern auch zahlreiche Motive: ein Blick in die Thora, siebenarmige Leuchter und die traditionelle Gebetskleidung.

Die Fotos der drei ­„Respekt Walks“ sollen ab Dezember auf einer Wanderausstellung zu sehen sein.

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